16.12.2025

Festakt in Reutlingen

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Am 30. November 2025 feierte die Kirchengemeinde Reutlingen mit einem Festakt die Wiedereröffnung des frisch renovierten Kirchengebäudes in der Dürrstraße.

  • Ein ganz besonderes Kirchengebäude in Reutlingen in der Dürrstraße.
    < Ein ganz besonderes Kirchengebäude in Reutlingen in der Dürrstraße. >
  • Apostel Jürgen Loy sprach als Vertreter des Bauherrn einige Worte.
    < Apostel Jürgen Loy sprach als Vertreter des Bauherrn einige Worte. >
  • Oberbürgermeister Thomas Keck beglückwünschte die Gemeinde zur ihrer vielfältigen Gemeindearbeit.
    < Oberbürgermeister Thomas Keck beglückwünschte die Gemeinde zur ihrer vielfältigen Gemeindearbeit. >
  • Pastor Christoph Klaiber schenkt der Kirchengemeinde einen Rebstock für den Kirchengarten.
    < Pastor Christoph Klaiber schenkt der Kirchengemeinde einen Rebstock für den Kirchengarten. >
  • Umrahmt wurde der Festakt von einem Projektchor sowie der neu restaurierten Orgel.
    < Umrahmt wurde der Festakt von einem Projektchor sowie der neu restaurierten Orgel. >
  • Im Anschluss waren alle Besucher zu einem Umtrunk...
    < Im Anschluss waren alle Besucher zu einem Umtrunk... >
  • ... im großen Kirchenfoyer eingeladen.
    < ... im großen Kirchenfoyer eingeladen. >

Bischof Matthias Grauer eröffnete den Festakt und begrüßte an diesem ersten Adventswochenende die zahlreichen Ehrengäste aus Stadt, benachbarten Kirchengemeinden sowie Handwerksbetrieben. 

Thomas Keck, Oberbürgermeister der Stadt Reutlingen, beglückwünschte die neuapostolische Kirchengemeinde zur ihrer erfrischend vielfältigen Gemeindearbeit und wünschte ein weiterhin lebendiges und dauerhaftes Gemeindeleben. Christoph Klaiber, Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche, überreichte einen Rebstock für den Außenbereich des Kirchengebäudes und beglückwünschte die Kirchengemeinde zur gelungenen Renovierung. Musikalisch wurde der Festakt durch einen Projektchor sowie durch die restaurierte und auf 31 Register erweiterte Orgel umrahmt.

Ein Gebäude mit Strahlkraft

Apostel Jürgen Loy, als Vertreter des Bauherrn, richtete einige Worte an die Anwesenden. Aus seiner Sicht als ehemaliger Architekt erläuterte er, warum dieses Kirchengebäude so besonders sei. In den 1950er Jahren erbaut, sollte es ursprünglich im Tal stehen. Erst ein Grundstückstausch mit einer in Reutlingen ansässigen Firma ermöglichte den Bau an der prominenten Hanglage.

Das Kirchengebäude könne wie ein Schiff verstanden werden, das sich an der Hangkante ins Tal schiebt. Daher wurde es früher auch als „Arche“ bezeichnet. Nach der Restaurierung strahlt diese Arche nun wieder in vollem Glanz.

Wiederherstellung und Rückbesinnung auf das, was einmal war

Auch der Landschaftsgärtner ging auf das Grundstück und die besondere Lage ein. Das Kirchengebäude stand ursprünglich inmitten einer Streuobstwiese, erst später entstand die umliegende Bebauung. Als Erinnerung an den damaligen Zustand wurden am Hang zum Kirchengebäude wieder einige Obstbäume gepflanzt.

Die Vertreter des Architekturbüros Hartmeier + Partner wiesen ebenfalls darauf hin: Das Gebäude wurde im Jahr 1953 erbaut, also nur acht Jahre nach Kriegsende. Es sei besonders bemerkenswert, dass in dieser wirtschaftlich sicherlich noch herausfordernden Zeit ein Bauwerk mit solcher Strahlkraft entstanden sei. 

Mehr über die Entstehung und die kürzlich abgeschlossene Renovierung des Kirchengebäudes lässt sich im Bericht zur Weihe nachlesen. Im Anschluss an den Festakt waren alle Anwesenden zu einem Umtrunk und zu gemeinschaftlichem Beisammensein im großen Foyer eingeladen.

Fotos: NAK-Süddeutschland, Christoph Wagner

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