11.07.2022

Jugendtag 2022: Die Grundlage christlicher Gemeinschaft

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Am Sonntagmorgen, dem 10. Juli 2022, um 11:00 Uhr begann der Gottesdienst zum Jugendtag der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, an dem ca. 4.000 neuapostolische Jugendliche und deren Seelsorger teilnahmen. Bezirksapostel Michael Ehrich legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus 1. Johannes 1, aus 3 zu Grunde: „Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus“.

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  • Bezirksapostelhelfer Frank Dzur (Gebietskirche Kanada)
    < Bezirksapostelhelfer Frank Dzur (Gebietskirche Kanada) >
  • Bezirksapostelhelfer Arnold Mhango (Gebietskirche Sambia, Malawi, Simbabwe)
    < Bezirksapostelhelfer Arnold Mhango (Gebietskirche Sambia, Malawi, Simbabwe) >
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Gemeinschaft tut gut
Zu Beginn seiner Predigt gab der Bezirksapostel seiner Freude Ausdruck, dass es nach einigen Jahren pandemiebedingter Pause nun wieder möglich sei, Gemeinschaft miteinander zu pflegen. „Ich wünsche mir mit euch, dass wir diese Gemeinschaft genießen“, so der Bezirksapostel, der das dann noch einmal unterstrich: „Es tut einfach gut wieder Gemeinschaft zu haben.“

Gemeinschaft im Irdischen
Was es bedeute, Teil einer Gemeinschaft zu sein, erläuterte der Bezirksapostel anhand einiger Beispiele. Als Teil einer Gemeinschaft bringe man sich ein, halte sich an Regeln und pflege einen respektvollen Umgang miteinander. Eine Gemeinschaft stelle auch die Anforderung, den anderen in seinem Anderssein zu verstehen. Es gelte dabei Kompromisse zu finden, damit sich ein jeder in einer Gemeinschaft wiederfinde.

Eine Gemeinschaft habe für den einzelnen auch einen Nutzen. Eine Gemeinschaft gebe beispielsweise Sicherheit, mache einen auch ein stückweit stärker. Zudem sei es wichtig, Vertrauen in einer Gemeinschaft zu schenken und auch Vertrauen zu empfangen.

„Eine Gemeinschaft möchte prägen“, so der Bezirksapostel und verglich damit eine Gemeinschaft mit dem Bild einer intakten Familie.

Gemeinschaft mit Gott
Nach diesen irdischen Beispielen ging der Bezirksapostel dazu über, die Frage zu beantworten, wie man in Gemeinschaft mit Gott und Jesus Christus kommen könne. Der Glaube sei eine ganz wichtige Eingangsvoraussetzung. Dazu zitierte der Bezirksapostel den dritten Glaubensartikel.

Man gelange in die Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist durch die Heilige Wassertaufe. Es werde dadurch ein besonderes Näheverhältnis zu Jesus Christus hergestellt. Die Taufe werde dann durch die Wiedergeburt aus dem Heiligen Geist vollendet, indem man die Gabe Heiligen Geistes empfange.

Darüber hinaus erfordere die Gemeinschaft mit Gott, das Halten der Gebote, die keine „unverbindliche Empfehlung“ seien. Auch Gemeinschaft mit Gott fordere, dass man sich einbringe. Ein jeder habe schöne Gaben und könne diese einbringen.

Gemeinschaft fordert etwas, schenkt etwas und prägt
„Gemeinschaft mit Gott schenkt einen Sinn im Leben“ resümierte der Bezirksapostel. Das Evangelium erläutere, woher man komme, warum man hier sei und wohin man gehe. Die Gemeinschaft mit Gott möge das Wesen eines Christen prägen, das bedeute sich zu bemühen, in das Wesen Jesu hineinzuwachsen.

Zu weiteren Wortbeiträgen rief der Bezirksapostel die Bezirksapostelhelfer Frank Dzur (Gebietskirche Kanada) und Arnold Mhango (Gebietskirche Sambia, Malawi, Simbabwe).

Der Gottesdienst wurde durch ein kleines Orchester und einen kleinen gemischten Chor musikalisch umrahmt.

Weitere Berichte und Fotos folgen in den nächsten Tagen.

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