09.11.2020

Gottesdienst mit dem Stammapostel – Übertragung aus Nürtingen

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Am Sonntag, 8. November 2020, feierte Stammapostel Jean-Luc Schneider, höchster Geistlicher in der Neuapostolischen Kirche, Gottesdienst in Nürtingen.

  • Stammapostel Jean-Luc Schneider in Nürtingen
    < Stammapostel Jean-Luc Schneider in Nürtingen >
  • Blumenschmuck am Altar
    < Blumenschmuck am Altar >
  • Blick in die Gemeinde
    < Blick in die Gemeinde >
  • Blick in die Gemeinde
    < Blick in die Gemeinde >
  • Apostel Jens Lindemann (Gebietskirche Westdeutschland)
    < Apostel Jens Lindemann (Gebietskirche Westdeutschland) >
  • Apostel Dirk Schulz (Gebietskirche Nord- und Ostdeutschlnd)
    < Apostel Dirk Schulz (Gebietskirche Nord- und Ostdeutschlnd) >
  • Musikalischer Vortrag eines Streicherquartetts
    < Musikalischer Vortrag eines Streicherquartetts >
  • Musikalischer Vortrag zweier Harfenspielerinnen
    < Musikalischer Vortrag zweier Harfenspielerinnen >
  • Bastelarbeiten der Kinder zur Begrüßung des Stammapostels
    < Bastelarbeiten der Kinder zur Begrüßung des Stammapostels >
  • Kirchengebäude in Nürtingen
    < Kirchengebäude in Nürtingen >

Via Satellit wurde der Gottesdienst in die rund 380 hierfür ausgerüsteten Kirchen in Süddeutschland übertragen, zudem in die weiteren europäischen Länder des süddeutschen Arbeitsbereichs: nach Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Nordmazedonien, Serbien und in die Ukraine.

Angesichts der anhaltenden COVID-19-Pandemie erfolgte überdies eine Übertragung via öffentlichem Livestream. So konnte, wer zurzeit keine Gottesdienste in seiner Gemeinde besucht, über den YouTube-Kanal der Gebietskirche zu Hause den Gottesdienst mitfeiern.

Am Gottesdienst in der Kirche in der Marienstraße 62 in Nürtingen im gleichnamigen Kirchenbezirk (Apostelbereich Stuttgart) nahmen außer dem gastgebenden Bezirksapostel die Apostel Jens Lindemann von der Gebietskirche Westdeutschland und Dirk Schulz von der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland sowie die sechs süddeutschen Apostel teil: Hans-Jürgen Bauer, Jürgen Loy, Martin Rheinberger, Andreas Sargant, Martin Schnaufer und Manfred Schönenborn.

Die beiden Gäste aus anderen Gebietskirchen, Apostel Lindemann und Apostel Schulz, wurden zu einem Predigtbeitrag gerufen.

Simultan übersetzt wurde der Gottesdienst in die englische, kroatische und russische Sprache, auch gab es eine Verdolmetschung in die Deutsche Gebärdensprache.

Jesus Christus – Freund und Bruder

Als Grundlage für die Wortverkündigung hatte der Stammapostel ein Bibelwort aus dem Alten Testament gewählt: „Ein Freund liebt allezeit, und ein Bruder wird für die Not geboren“ (Sprüche 17,17).

Jesus Christus stellte der Stammapostel zunächst als den guten Freund in den Mittelpunkt, der die Menschen allezeit liebt. „Er liebt uns immer, mit einer vollkommenen Liebe, auch, wenn wir schwach sind.“ Sogar wenn man Jesus Christus vergesse oder ihn verlasse, ändere sich nichts an seiner Liebe. „Dies hat er ja auch den Jüngern bewiesen. Sie haben ihn verlassen, Petrus hat ihn verleugnet, aber für Jesus waren sie immer noch seine Freunde. Er hat sie nach wie vor geliebt, allezeit. Das ist der gute Freund.“

Jesus Christus sei auch der Bruder, der alles mit den Menschen teile, so der Stammapostel weiter. „Er nimmt Anteil an unserem Leid, an unserer Freude, an unserem Schmerz.“ In diesem Zusammenhang verwies er auf die Aussagen Jesu gemäß Matthäus 25: „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Er erklärte aber auch, dass Jesus Christus – Gott, der Sohn – als Mensch in die Welt gekommen und Bruder der Menschen geworden sei: „Er ist unser Bruder geworden, ist uns Menschen gleich geworden, um uns von der Not der Sünde zu erretten.“

Der Gottesdienst wurde musikalisch mitgestaltet durch Vorträge eines Streicherquartetts, zweier Harfenspielerinnen sowie von Orgel und Klavier. Bereits vor Beginn stimmten die Instrumentalisten die Gottesdienstteilnehmer auf das Erleben ein. Während des Gottesdienstes setzten sie mit ihren überaus ansprechenden Musikbeiträgen festliche Akzente und machten so die aus dem Infektionsschutz resultierenden musikalischen Einschränkungen vergessen. Zum Abschluss trugen sie ein Loblied nach Psalm 9,2.3 vor, in das sicherlich viele im Herzen einstimmten: „Ich lobe meinen Gott“ („Je louerai l'Eternel“); Musik: Claude Fraysse (geb.1976), Arr.: Nils Kjellström (geb.1998).

Fotos: Marcel Gehring und Stephan Hihn

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