01.07.2020

Apostel Rheinberger – neuer Leiter des Apostelbereichs Karlsruhe

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Im Gottesdienst am Sonntag, 28. Juni 2020, erfolgte ein Wechsel im süddeutschen Apostolat. Apostel Herbert Bansbach trat in den Ruhestand, Bischof Martin Rheinberger wurde zum Apostel ordiniert.

  • Der neue Apostel im Bereich Karlsruhe: Martin Rheinberger
    < Der neue Apostel im Bereich Karlsruhe: Martin Rheinberger >
  • Apostel Rheinberger am Altar
    < Apostel Rheinberger am Altar >
  • Apostel Martin Rheinberger
    < Apostel Martin Rheinberger >

Stammapostel Jean-Luc Schneider, der den Gottesdienst in der Kirche Karlsruhe-Mitte durchführte, versetzte Apostel Herbert Bansbach, den bisherigen Leiter des Apostelbereichs Karlsruhe, in den Ruhestand (siehe Bericht). Als sein Nachfolger empfing Bischof Martin Rheinberger das Apostelamt.

Apostel Rheinberger leitet nun den Apostelbereich Karlsruhe mit diesen Kirchenbezirken: Bretten, Bruchsal, Calw, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim/Weinheim, Pforzheim und Söllingen.

Zudem ist er Länderverantwortlicher für die Region am Persischen Golf, die zum Bezirksapostelbereich gehört. Den Auftrag für die neuapostolischen Christen in den betreffenden sieben Ländern, darunter Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate, hat er bereits Anfang 2019 empfangen.

Ebenfalls seit 2019 ist er Mitglied in der süddeutschen Arbeitsgruppe, von der die Briefe an Erziehende erstellt werden, sowie in der Arbeitsgruppe „Jugendtage“ und Leiter des Fachbereichs "Seelsorgepraxis" in der Akademie der Gebietskirche. Auch arbeitet der Apostel seit einiger Zeit – noch als Bischof – in der internationalen Arbeitsgruppe,  die für die Lehrwerke zu den kirchlichen Unterrichten beauftragt ist.

Ordination des Apostels Rheinberger

In der Ansprache an Bischof Martin Rheinberger vor dessen Ordination zum Apostel verwies der Stammapostel darauf, dass nun ein gewaltiger Schritt erfolge: „Es ist ja nicht nur eine Erweiterung des Amtsauftrags, so dass jetzt durch die Kraft des Heiligen Geistes neue Aufgaben dazukommen, sondern es geschieht viel mehr – die Vollmacht des Apostels wird vermittelt.“ Persönlich werde er noch nicht damit fertig, wenn er darüber nachdenke, dass Jesus Christus dem Apostelamt anvertraut habe, was der Mensch zur Erlangung des Heils in Jesus Christus brauche. „Das macht uns ganz, ganz demütig!“

Wie der Dienst als Apostel ausgeübt werden solle, habe Jesus Christus selbst definiert, erklärte der Stammapostel: Es gehe darum, einander so zu dienen, wie es der Herr getan habe. Bei der Fußwaschung seiner Jünger hatte Jesus gesagt: „Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe“ (Johannes 13,15). Auch erinnerte der Stammapostel an das Wort Jesu gemäß dem Matthäus-Evangelium: „Was ihr getan habt einem von meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (vgl. Kapitel 25,40).

Der Stammapostel sprach auch von der Aufgabe der Apostel, wie sie im Katechismus der Kirche (Kapitel 7.4.1) anklingt: den Gläubigen zu ermöglichen, ein ungestörtes Verhältnis zu Gott sowie untereinander zu haben.

Auch erwähnte er, dass Apostel Rheinberger in einen Arbeitsbereich kommt, den er nicht kennt und in dem er den Kirchenmitgliedern weitgehend unbekannt ist: „Das ist eine Herausforderung, und ich gebe Ihnen den Gedanken mit: Kommen Sie nicht als Martin Rheinberger, der jetzt der zuständige Apostel ist – kommen Sie als Apostel, von Jesus Christus gesandt, der jetzt Martin Rheinberger heißt. Das ist ein gewaltiger Unterschied!“

Ein gebürtiger Schwarzwälder

Der aus dem Kreis Rottweil (Baden-Württemberg) stammende Apostel Martin Rheinberger ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Söhne.

In sein erstes geistliches Amt, das Unterdiakonenamt, wurde er im August 1989 durch Bezirksapostel Karl Kühnle ordiniert, 1992 empfing er durch Apostel Wolfgang Bott das Diakonenamt – jeweils für die Gemeinde Fluorn, im heutigen Kirchenbezirk Dornhan/Villingen-Schwenningen. 1999 ordinierte ihn Bezirksapostel Klaus Saur zum Priester für die Gemeinde Aistaig (Oberndorf am Neckar). Zehn Jahre später empfing er durch Bezirksapostel Michael Ehrich das Gemeindeevangelisten- und im Jahr darauf das Hirtenamt. Er diente zu jener Zeit in der Gemeinde Besigheim im Kirchenbezirk Heilbronn.

Ab 2014 arbeitete er auf Kirchenbezirks-Ebene; er wurde zum Bezirksältesten ordiniert mit dem Auftrag, den Kirchenbezirk Heilbronn – im gleichnamigen Apostelbereich – zu leiten.

Im Festgottesdienst am 16. Juli 2017 in München-Giesing empfing er das Bischofsamt für den Bereich Heilbronn/Nürnberg. Damit trat er in den hauptamtlichen Kirchendienst ein.

Fotos: Klaus Keck, David Schäfer, CC. Spindler

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