Die Sendung vom vierten Mai-Sonntag handelte vom Alleinsein, das wegen der Schutzmaßnahmen infolge der COVID-19-Pandemie Jung und Alt zusetzt.
Beispielhaft werden drei Gruppen genannt: Die Jüngsten dürfen nicht in die Kita; sie können das nicht verstehen und fühlen sich schlecht ohne ihre Freunde. Da gibt es diejenigen, die wochenlang alleine im Homeoffice arbeiten, ohne echten Kontakt mit den Kollegen zu haben und sich austauschen zu können. Ganz schlimm ist die Isolation für alte, kranke und pflegebedürftige Menschen.
Wer Glauben hat, ist grundsätzlich nicht allein. Die Verheißung Jesu Christi: „Ich bin bei euch alle Tage“ (Matthäus 28,20) gibt Kraft und tröstet. Und doch sind wir als Wesen erschaffen, die einander brauchen. Doch bis die Schutzmaßnahmen nicht mehr nötig sein werden, bedeutet Nächstenliebe auch Abstand halten, „um bald wieder zusammen zu sein“, so der Schluss der Sendung.
Jeweils am vierten Sonntag im Monat gibt es eine solche 2,5-minütige „Verkündigungssendung“ im „Magazin aus Religion, Kirche und Gesellschaft“ – „SWR1 Sonntagmorgen“ –, die von der Gebietskirche Süddeutschland verantwortet wird. Sie ist um 07:27 Uhr zu hören.
Nachgehört werden kann sie, wie alle Sendungen der Gebietskirche im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in der Mediathek .