03.03.2020

Gott hilft …

Alle Meldungen anzeigen

Den ersten der drei Gottesdienste im Jahr, der dem Gedenken an Verstorbene und der Fürbitte für sie gewidmet ist, feierten die Kirchengemeinden am 1. März 2020.

  • Das Kirchengebäude in Tübingen
    < Das Kirchengebäude in Tübingen >
  • Der Bezirksapostel am Altar in Tübingen
    < Der Bezirksapostel am Altar in Tübingen >
  • Festlicher Blumenschmuck
    < Festlicher Blumenschmuck >
  • Gottesdienst am 1. März 2020 in Tübingen
    < Gottesdienst am 1. März 2020 in Tübingen >

Im Gottesdienst an diesem ersten März-Sonntag ging es darum, dass Gott den Gottesfürchtigen – Lebenden und Toten gleichermaßen – Heil für den Schaden anbietet, den die Sünde anrichtet.

Aus sich heraus kann niemand Heil erlangen. Einzig in Jesus Christus, der mit seinem Opfertod am Kreuz Sünde und Tod besiegt hat, ist das Heil den Menschen zugänglich. Dazu müssen sie Jesus Christus als ihren Herrn annehmen und die Sakramente empfangen: In diesen heiligen Handlungen schenkt Gott dem Empfänger Heil.

So beten die Glaubenden darum, dass Seelen zum Glauben an Jesus Christus gelangen und dafür aufgeschlossen und bereit sind, das Heil anzunehmen, das Gott ihnen schenken will.

Der Predigt im Gottesdienst am 1. März 2020 lag ein Bibelwort aus dem Alten Testament zugrunde: „Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen. Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen“ (Psalm 145,18.19).

Für die Toten, die nichts von Jesus Christus und seinem Evangelium erfahren und kein Sakrament empfangen haben, erfolgte in den Gemeinden ein Fürbittgebet.

Festgottesdienst in Tübingen

Im Gottesdienst, den der Leiter der Gebietskirche Süddeutschland, Bezirksapostel Michael Ehrich, an diesem Sonntag in Tübingen feierte, spendete er auch die Sakramente zugunsten von Toten; die Sakramentsspendung wurde stellvertretend an zwei Amtsträgern vollzogen. In den ersten christlichen Gemeinden wurden gemäß biblischem Bericht ebenfalls Lebende für Tote getauft.

Die Apostel der Gebietskirche Süddeutschland befanden sich zu diesem Gottesdienst in Begleitung des Bezirksapostels. Zu einem Predigtbeitrag wurden Bischof Paul Hepp (Apostelbereich München) und Apostel Jürgen Loy (Apostelbereich Stuttgart) gerufen. Ein großer gemischter Chor gestaltete den Gottesdienst feierlich mit.

Totengedenken und Fürbitten

Da in den Tagen und Wochen zuvor das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in unserem Land allgegenwärtig war, hatte der Bezirksapostel im Hinblick auf den Gottesdienst am 1. März in seinem Schreiben an die Amtsträger in Süddeutschland auch daran erinnert und gebeten, für unerlöste Seelen fürbittend einzutreten und Gott zu bitten, er möge ihnen helfen.

„In den Kriegen der Vergangenheit, aber auch in den gegenwärtigen Kriegen haben viele Millionen Menschen ihr Leben gelassen. Unter teilweise unvorstellbaren Umständen gingen sie in die jenseitige Welt. Gewiss haben viele von ihnen noch keinen Frieden gefunden. Menschlich verständlich steht vielleicht Unversöhnlichkeit aufgrund erlittenen großen Unrechts in ihrer Seele. Auch auf Seiten der Täter mag es solche geben, die vielleicht bis heute das Unrecht, das sie getan haben, nicht einsehen. Vorstellbar ist auch, dass andere wiederum ihr unrechtes Handeln einsehen, aber dennoch keinen Frieden finden, weil sie den Weg zu Jesus Christus noch nicht gefunden haben. Hier tut sich ein großes Aufgabenfeld für uns auf. Erlösung, Heil und Frieden kann nur der allmächtige Gott schenken. Wo wir in ehrlichem Mitgefühl und in der Liebe zum Nächsten für solche Seelen um Erlösung beten, verfehlen unsere Gebete sicher nicht ihre Wirkung.“

Fotos: Klausjürgen Zahn

Kontakt

Bitte füllen Sie das Feld aus
Bitte füllen Sie das Feld aus
Bitte füllen Sie das Feld aus

* Pflichtfeld

Nachricht senden

Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Wir werden Ihre Anfrage in Kürze bearbeiten und uns bei Ihnen unter den angegebenen Kontaktdaten melden.

Ihr Kommunikationsteam der
Neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R.