03.11.2026

Der Stammapostel spricht über die umfassende Liebe

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Stammapostel Helge Mutschler feierte am Sonntag, 1. November 2026, in der Stadthalle in Tuttlingen mit vielen Gläubigen einen Gottesdienst zum Gedächtnis an die Entschlafenen. Der Gottesdienst konnte per Livestream in neuapostolische Kirchengemeinden in ganz Europa mitgefeiert werden.

  • Stammapostel Helge Mutschler feierte in Tuttlingen den Gottesdienst zum Gedächtnis an die Entschlafenen.
    < Stammapostel Helge Mutschler feierte in Tuttlingen den Gottesdienst zum Gedächtnis an die Entschlafenen. >
  • In die Tuttlinger Stadthalle war der gesamte Kirchenbezirk eingeladen.
    < In die Tuttlinger Stadthalle war der gesamte Kirchenbezirk eingeladen. >
  • Aufgrund der Apostelversammlung Europa waren beim Gottesdienst die europäischen Apostel mit dabei.
    < Aufgrund der Apostelversammlung Europa waren beim Gottesdienst die europäischen Apostel mit dabei. >
  • Zu einem Predigtbeitrag aufgerufen waren Apostel Thorsten Zisowski aus Westdeutschland....
    < Zu einem Predigtbeitrag aufgerufen waren Apostel Thorsten Zisowski aus Westdeutschland.... >
  • ...sowie Apostel Christophe Domenig aus der Schweiz.
    < ...sowie Apostel Christophe Domenig aus der Schweiz. >
  • Begrüßt wurde der Stammapostel mi seinen Begleitern von einem Kinderchor.
    < Begrüßt wurde der Stammapostel mi seinen Begleitern von einem Kinderchor. >
  • Auch im Gottesdienst sagen die Kinder gemeinsam mit Jugendlichen ein Lied, untermalt mit Gebärdensprache.
    < Auch im Gottesdienst sagen die Kinder gemeinsam mit Jugendlichen ein Lied, untermalt mit Gebärdensprache. >
  • Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem gemischten Chor und einem Orchester aus dem Kirchenbezirk Tuttlingen.
    < Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem gemischten Chor und einem Orchester aus dem Kirchenbezirk Tuttlingen. >
  • Am Ende dankte der Stammapostel allen Helfern - und erhielt von den Kindern ein letztes Abschiedsgeschenk.
    < Am Ende dankte der Stammapostel allen Helfern - und erhielt von den Kindern ein letztes Abschiedsgeschenk. >

Begleitet wurde der Stammapostel von den europäischen Bezirksaposteln und Aposteln, denn in den Tagen zuvor hatten sich in Tuttlingen die Bezirksapostel und Apostel Europas in verschiedenen Arbeitssitzungen über gemeinsame Zukunftsfragen beraten. Der Gottesdienst am Sonntag bildete so den Höhepunkt der gemeinsamen Tage der verantwortlichen europäischen Geistlichen.

Der Stammapostel legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Johannes 5, Vers 25, zugrunde: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören, die werden leben.“

Das Erlösungswerk endet nicht an der Grenze des Todes

In seiner Predigt stellte der Stammapostel die über den Tod hinausreichende Liebe Gottes in den Mittelpunkt. Ausgehend von der Heilung des Gelähmten am Teich Bethesda zeigte er auf, dass Jesus Christus Leben schenkt und sein Erlösungswerk nicht an der Grenze des Todes endet. Für alle Trauernden betonte der Stammapostel die feste Hoffnung auf das Wiedersehen mit den Verstorbenen und dem Trost, den Jesus Christus allen Trauernden schenkt. Die Seele des Menschen bleibe über den Tod hinaus bestehen und werde von Gott in ihrer Einzigartigkeit geliebt.

Besonders hob er die neuapostolische Glaubensüberzeugung hervor, dass Gottes Wirken allen Menschen gilt, auch denjenigen in der jenseitigen Welt. Die Toten seien nicht von Gottes Liebe ausgeschlossen, sondern könnten die Stimme Jesu Christi hören und zu einer Beziehung mit ihm finden. „Auch im Jenseits ist Veränderung zum Guten möglich“, betonte der Stammapostel.

Die Stimme des Sohnes Gottes beschrieb der Stammapostel als Stimme der Liebe, die jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit sucht. Wie Gott den Menschen seit jeher nachgeht, so wendet sich Jesus Christus auch den Seelen in der jenseitigen Welt zu. Seine Stimme erreiche die verborgensten Bereiche und lade zum Glauben, zum Vertrauen und zur Gemeinschaft mit ihm ein.

Zu Predigtbeiträgen wurde Apostel Thorsten Zisowski aus Westdeutschland und Apostel Christophe Domenig aus der Schweiz gerufen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem gemischten Chor und einem Orchester aus dem Kirchenbezirk Tuttlingen sowie einem Kinder- und Jugendchor umrahmt. In wechselnder Begleitung von Orgel- und Flügelspielern wurden so besondere festliche atmosphärische Akzente gesetzt.

Die Liebe Gottes ist der Schlüssel zu Frieden und Versöhnung

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls richtete der Stammapostel den Blick auf den Frieden, den Jesus Christus schenkt. Angesichts vieler Konflikte sei die Liebe Gottes der Schlüssel zu Frieden und Versöhnung.

Bei der Spendung der Sakramente für die Entschlafenen betonte der Stammapostel, dass Jesus Christus selbst die Seelen im Jenseits zur Heiligen Wassertaufe, zur Heiligen Versiegelung und zum Heiligen Abendmahl einlädt. Die Sakramente seien Ausdruck von Gottes Liebe, Nähe und Heilswillen für alle Menschen. Stellvertretend empfingen Apostel Dimitrios Diniz aus Portugal und Apostel Helmut Kasper aus Berlin die Sakramente für die Seelen in der jenseitigen Welt.

Nach dem Schlussgebet setzen Chor und Klavier den musikalischen Abschluss mit dem Lied „You raise me up“.

Der Stammapostel verabschiedete sich mit einem großen Dank an alle Helfer und Beteiligten für die herzliche Gastfreundschaft und die intensive Vorbereitung des Wochenendes. Gleichzeitig betonte er die Verbundenheit mit den Gläubigen in ganz Europa: Die Apostel trügen die Gemeinden weiterhin im Gebet und blieben mit ihnen in der Liebe Jesu Christi verbunden.

Fotos: Achim Dietrich, Claus Sachsenmaier

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