Gemeinden weiterentwickeln, Gremien besetzen
Ein Schwerpunkt der Gespräche war die Konzeption „Gemeinde mit Zukunft“. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie neuapostolische Gemeinden unter den Bedingungen einer sich wandelnden Gesellschaft auch künftig lebendige Orte des Glaubens, der Seelsorge und der Gemeinschaft bleiben können. Dabei wird Gemeinde nicht in erster Linie über Gebäude, Größe oder Angebote definiert, sondern als geistlicher Lebensraum verstanden, in dem Gottesdienst, Wortverkündigung, Sakramente und ein von Nächstenliebe geprägtes Miteinander im Mittelpunkt stehen.
Ein weiterer eigenständiger Tagesordnungspunkt war die Besetzung kircheninterner Gremien. Die Apostel berieten darüber, welche geeigneten Brüder und Schwestern künftig Verantwortung in verschiedenen Gremien übernehmen können. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten und Erfahrungen gezielt einzubringen und damit die Arbeit der Kirche in unterschiedlichen Aufgabenbereichen zu fördern.
Zusammenarbeit von Seelsorge und dem VDZ
Außerdem befassten sich die Apostel mit der künftigen Zusammenarbeit von Seelsorge und dem Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum (VDZ). Im Austausch wurden Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen der beiden Bereiche betrachtet. Ziel ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die den Gemeinden zugutekommt und die Menschen vor Ort bestmöglich unterstützt.
Hinter allen Beratungen stand ein gemeinsames Anliegen: Gemeinden als Orte zu stärken, an denen Glaube, Gemeinschaft und Seelsorge erlebbar sind. Die Gespräche in Heilbronn sollten dazu beitragen, dafür auch künftig gute Rahmenbedingungen zu schaffen und Verantwortlichkeiten klar zu gestalten.
Foto: NAK Süddeutschland