22.09.2026

Westafrika-Konferenz 2026 in Accra

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Wie entwickelt sich die Neuapostolische Kirche in West- und Zentralafrika? Welche Herausforderungen beschäftigen die Gemeinden vor Ort? Und wie kann Seelsorge auch in Zukunft wirksam, nahbar und zugänglich bleiben? Mit diesen Fragen befasste sich die Westafrika-Konferenz am 18. September 2026 in Accra, der Hauptstadt Ghanas.
 

  • Vor dem Verwaltungsgebäude in Accra/Ghana
    < Vor dem Verwaltungsgebäude in Accra/Ghana >
  • Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Entwicklungen der Kirchen in den west- und zentralafrikanischen Ländern.
    < Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Entwicklungen der Kirchen in den west- und zentralafrikanischen Ländern. >
  • Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Fragen der Seelsorge und Barrierefreiheit.
    < Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Fragen der Seelsorge und Barrierefreiheit. >

Kirche gemeinsam gestalten

Erstmals stand die Konferenz unter der Leitung von Bezirksapostel Martin Rheinberger. Im Verwaltungsgebäude der Neuapostolischen Kirche in Ghana traf er sich mit den für die Region verantwortlichen Lead-Aposteln

  • Oscar Nwanza (Nigeria, Kamerun, Gabun und Äquatorialguinea), 
  • Benjamin Ohene-Saffo (Ghana), 
  • Vincent Yedenou (Benin und Togo) 
  • sowie Marc Leno (Guinea, Sierra Leone, Liberia und die Elfenbeinküste).

Unterstützt wurden die Beratungen durch Vertreter der Verwaltung. Dazu gehörten 

  • Bischof Godfried Fenyi, der die Verwaltung in Ghana verantwortet, 
  • Bezirksevangelist Lothar Heim, der als Verwaltungsleiter die Administrationen aller von Süddeutschland aus betreuten Gebietskirchen verantwortet 
  • sowie Diakonin Birgit Mienhardt als Gruppenleiterin.

Entwicklung mit Weitblick

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Entwicklungen der Kirchen in den west- und zentralafrikanischen Ländern. Bezirksapostel Rheinberger stellte dazu wichtige Kennzahlen vor, die einen Einblick in die aktuelle Situation und die zukünftigen Perspektiven der Kirche gaben. Auf dieser Grundlage wurden Strategien diskutiert, die eine nachhaltige Weiterentwicklung der kirchlichen Arbeit ermöglichen sollen.

Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Fragen der Seelsorge. Dabei ging es unter anderem um die Versorgung der Gemeinden mit Geistlichen und die Aus- und Weiterbildung von Amtsträgern. Die Teilnehmer tauschten sich intensiv darüber aus, wie die geistliche Betreuung der Mitglieder weiter gestärkt werden kann.

Zugang für alle ermöglichen

Große Aufmerksamkeit erhielt zudem das Thema Barrierefreiheit. Ziel ist es, kirchliche Inhalte für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Schrifttum in verschiedenen Formaten. Besonders wichtig sind Audioversionen in lokalen Sprachen wie Ewe, Twi und Ga. Sie ermöglichen vielen Gläubigen einen niederschwelligen Zugang zu geistlichen Inhalten und tragen dazu bei, sprachliche Barrieren abzubauen.

Westafrika ist von einer außergewöhnlichen sprachlichen Vielfalt geprägt. Allein in Ghana werden mehr als 70 Sprachen und Dialekte gesprochen. Zu den bedeutendsten gehören Twi, eine Variante der Akan-Sprachen, sowie Ewe und Ga. Für viele Menschen sind diese Sprachen wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Identität und zugleich die Sprache des Alltags und des Glaubenslebens. Während Englisch in Ghana Amtssprache ist, erreichen geistliche Inhalte viele Menschen besonders dann, wenn sie in ihrer Muttersprache angeboten werden. Audioversionen von Predigten, Lehrmaterialien oder kirchlichen Publikationen leisten daher einen wichtigen Beitrag, um Menschen unabhängig von ihrem Bildungsstand oder ihren Lesegewohnheiten den Zugang zum Evangelium zu erleichtern.
 

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