18.09.2026

Gemeinschaft über Grenzen hinweg

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Musik als gemeinsame Sprache, gelebter Glaube und internationale Begegnungen: Vom 10. bis 14. September 2026 reiste das Junge Bereichsorchester aus dem Apostelbereich Ulm (JUBO) nach Skopje in Nordmazedonien.

  • Vor der Neuapostolischen Kirche in Skopje
    < Vor der Neuapostolischen Kirche in Skopje >
  • Die Mitglieder des JUBO gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.
    < Die Mitglieder des JUBO gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit. >
  • Apostel Keck wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
    < Apostel Keck wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen. >
  • Auf Erkundungstour durch Skopje
    < Auf Erkundungstour durch Skopje >
  • Der Konzertsaal im Museum des Mazedonischen Kampfes in Skopje
    < Der Konzertsaal im Museum des Mazedonischen Kampfes in Skopje >
  • Ein Quartett erfreute die Zuhörer.
    < Ein Quartett erfreute die Zuhörer. >
  • Den Großteil des Konzertes bestritt das JUBO.
    < Den Großteil des Konzertes bestritt das JUBO. >
  • Ausflug zum Matka Canyon
    < Ausflug zum Matka Canyon >

Rund 50 junge Musikerinnen und Musiker machten sich von Memmingen aus auf den Weg in die Balkanstaaten. Begleitet wurden sie von Apostel Volker Keck und Bischof Jürgen Gründemann aus dem Apostelbereich Ulm. Unter der Leitung von Benjamin Desef und Michael Blank gestaltete das Orchester ein Konzert sowie einen Gottesdienst musikalisch mit.

Betreute Gebiete auf dem Balkan

Die Konzertreise knüpfte an die langjährige Verbindung zwischen der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland und den Gemeinden auf dem Balkan an. Seit 1991 betreut die Gebietskirche die Gemeinden in Nordmazedonien, Kroatien, Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina. Die Idee zur Reise entstand in Gesprächen zwischen dem Verantwortlichen der Gemeinden vor Ort und Apostel Volker Keck. Ziel war es, die Gemeinschaft über Ländergrenzen hinweg zu fördern und zugleich durch ein öffentliches Konzert die Sichtbarkeit der Kirche in Nordmazedonien zu stärken. 

Freitag: Proben und Gottesdienst mit dem Bezirksapostel

Der Freitag stand zunächst im Zeichen der Probenarbeit. Am Abend gestaltete das JUBO einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Skopje musikalisch mit. 

Zu Beginn erinnerte Bezirksapostel Martin Rheinberger daran, dass Schwestern und Brüder ihren Glaubensweg gemeinsam gehen. Auch große geografische Entfernungen änderten nichts an der gegenseitigen Verbundenheit. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Gleichnis vom reichen Kornbauern aus Lukas 12. Dabei hob der Bezirksapostel hervor, dass der Kornbauer alles mit sich selbst ausmacht und niemanden hat, mit dem er seine Fragen, Gedanken und seinen Besitz teilt.

Dem stellte er die Gemeinschaft gegenüber, die Jesus Christus schenkt. Christus teile mit den Seinen sein Erbe und die Herrlichkeit Gottes. Gemeinschaft werde im Gottesdienst erlebt, im gegenseitigen Kontakt und in der Verbindung zu Gott.

Apostel Volker Keck vertiefte den Gedanken, wie Menschen mit Sorgen oder dem Gefühl umgehen können, nicht mit Reichtum gesegnet zu sein – sei es persönlich oder in einer Gemeinde. Er erinnerte daran, dass Jesus Christus gegenwärtig ist, wenn Gottesdienst gefeiert wird, unabhängig von der Zahl der Anwesenden oder ihren Lebensumständen. Diese Gemeinschaft schenke Trost in unterschiedlichen Lebenslagen.

Wie schön Gemeinschaft sein kann, wurde an diesem Wochenende einmal mehr deutlich. Zum Gottesdienst waren nicht nur Mitglieder der Gemeinden aus Nordmazedonien gekommen. Auch neuapostolische Christen aus Serbien und Kroatien nahmen weite Anfahrtswege auf sich, um die Begegnungen und das Konzert mitzuerleben.

Samstag: Konzertabend in Skopje

Der musikalische Höhepunkt der Reise folgte am Samstagabend im Museum des Mazedonischen Kampfes in Skopje. Das Konzert wurde als Gemeinschaftsprojekt gestaltet. Den größten musikalischen Anteil übernahm das JUBO. Darüber hinaus wirkten ein gemischter Chor aus Baltepe, ein Quartett sowie eine Flötistin mit. Das vielfältige Programm brachte Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher Herkunft zusammen und machte die Verbundenheit über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg hörbar.

Sonntag: Ausflug zum Matka Canyon

Auch abseits der Bühne standen Begegnungen im Mittelpunkt. Bei einem Ausflug zum Matka Canyon traf die Reisegruppe auf Jugendliche aus Nordmazedonien. Gemeinsam verbrachten sie den Tag, tauschten sich aus und knüpften neue Kontakte. Beim abschließenden gemeinsamen Abend mit landestypischer Musik klang die Reise in besonderer Atmosphäre aus.

Für die Teilnehmer war die Konzertreise damit weit mehr als ein musikalisches Projekt. Sie wurde zu einem sichtbaren Zeichen dafür, wie Musik, Glaube und persönliche Begegnungen Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden können.

Fotos: © Nicole Giebelhaus, Ricarda Kiehne

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