Von der Bewahrung der Schöpfung
Das Erntedankfest schlägt unterdessen eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart: Stand bei den Erntedankfesten in früheren Jahrzehnten eher die traditionelle Landwirtschaft im Vordergrund, geht es heutzutage neben der Dankbarkeit auch um Themen wie die Bewahrung der Schöpfung und das Teilen von Lebensmitteln.
Auch in den Gottesdiensten in den neuapostolischen Kirchengemeinden in Süddeutschland wird es am Erntedanksonntag, 4. Oktober 2026, um die Bewahrung der Schöpfung und um verantwortungsbewusstes Handeln gehen. Als Grundlage für die Gottesdienste dient ein Bibelwort aus Psalm 19, Vers 2: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk."
Aus Dank wird tätige Nächstenliebe
Bezirksapostel Martin Rheinberger weist in dem Zusammenhang auch auf diejenigen Menschen hin, die in Not und Sorge leben: „Denken wir an Erntedank auch an Menschen, die im Irdischen nicht so reich beschenkt sind wie wir. Das Bibelwort aus 2. Korinther 9, Vers 8 erinnert uns daran: ,Gott aber hat die Macht, euch jede Gabe im Überfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun.‘ Wo wir Gutes empfangen haben, wächst daraus die Möglichkeit, Gutes weiterzugeben. So wird unser Dank in tätiger Nächstenliebe sichtbar“, so der Bezirksapostel.
Zum Erntedankfest sind die Gläubigen eingeladen, ein Dankopfer zu bringen, das für die weltweite Tätigkeit der Neuapostolischen Kirche verwendet wird.
In den Kirchengemeinden liegt ein Flyer zum Thema Dankopfer aus, der auch in unserer Mediathek zum Download zur Verfügung steht.
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