Bezirksapostel Martin Rheinberger begrüßte die sechs Apostel und sechs Bischöfe des Kirchengebiets sowie weitere Referenten zu der Sitzung, die in der Bibliothek des VDZ stattfand.
Der Landesvorstand
Dem Landesvorstand gehören gemäß Artikel 6 der Verfassung der Gebietskirche Süddeutschland der Bezirksapostel als Präsident und Vorsitzender sowie die Apostel und Bischöfe des Kirchengebiets an. Das Gremium tritt mindestens einmal jährlich zusammen, um grundlegende Entscheidungen für die Gebietskirche zu beraten und zu treffen.
Themenschwerpunkte der Tagung
Im Mittelpunkt der diesjährigen Sitzung standen wichtige Themen der kirchlichen Verwaltung und Zukunftsplanung. Der Landesvorstand befasste sich mit dem Jahresabschluss 2025 und genehmigte den Haushaltsplan für das Jahr 2027. Darüber hinaus informierte die Bauabteilung über das Bauprogramm der Gebietskirche Süddeutschland.
Dieses orientiert sich an einem langfristigen Seelsorge- und Standortkonzept, das sicherstellt, dass die Gemeinden auch künftig über bedarfsgerechte und wirtschaftlich zu unterhaltende Kirchengebäude verfügen. In der Gebietskirche Süddeutschland gibt es rund 500 neuapostolische Kirchengemeinden.
Der Schwerpunkt des Bauprogramms liegt auf dem Erhalt, der Modernisierung und der nachhaltigen Weiterentwicklung des umfangreichen Gebäudebestands. Gleichzeitig entstehen dort, wo es der Bedarf erfordert, auch immer wieder moderne Neubauten.
Grundlage aller Bauvorhaben ist die Richtlinie „Kirchliche Immobilien“, die durch weitere Leitfäden ergänzt wird und einheitliche Standards für Planung, Bau und Unterhalt der kirchlichen Immobilien setzt.
Mit den Beratungen und Beschlüssen stellte der Landesvorstand die Weichen für eine weiterhin verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Entwicklung der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.
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