20.06.2026

Abwechslungsreiches Musikprogramm, liebevolle Grußbotschaften

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Anlässlich der bevorstehenden Ruhesetzung von Bezirksapostel Michael Ehrich fand am Samstag, den 20. Juni 2026, ein Festakt in der neuapostolischen Kirchengemeinde Ettlingen statt. 

  • Liebevolle Grußbotschaften und Musikbeiträge wechselten sich ab
    < Liebevolle Grußbotschaften und Musikbeiträge wechselten sich ab >
  • Bezirksapostel Ehrich hieß die Besucher willkommen
    < Bezirksapostel Ehrich hieß die Besucher willkommen >
  • Ein virtuoses Streichquartett gestaltete diesen besonderen Abend mit
    < Ein virtuoses Streichquartett gestaltete diesen besonderen Abend mit >
  • Gebannt verfolgten die Anwesenden die Videogrußbotschaften aus aller Welt
    < Gebannt verfolgten die Anwesenden die Videogrußbotschaften aus aller Welt >
  • Grüße aus Afrika
    < Grüße aus Afrika >
  • Techniker sorgten für eine reibungslose Übertragung via YouTube
    < Techniker sorgten für eine reibungslose Übertragung via YouTube >
  • Bezirksapostel Ehrich (links vorne) und Stammapostel Mutschler lauschten den Klängen des Streichquartetts
    < Bezirksapostel Ehrich (links vorne) und Stammapostel Mutschler lauschten den Klängen des Streichquartetts >
  • Apostel Rheinberger richtete ein Grußwort an die Zuhörer
    < Apostel Rheinberger richtete ein Grußwort an die Zuhörer >
  • Stammapostel Mutschler während des Festakts
    < Stammapostel Mutschler während des Festakts >
  • Die Kirchengemeinde Ettlingen war voll besetzt
    < Die Kirchengemeinde Ettlingen war voll besetzt >
  • Unter den Gästen befanden sich auch Stammapostel i.R. Schneider (vorne rechts) und daneben Stammapostel i.R. Leber
    < Unter den Gästen befanden sich auch Stammapostel i.R. Schneider (vorne rechts) und daneben Stammapostel i.R. Leber >
  • Stammapostel Mutschler dankte den Akteuren für einen gelungenen Festakt
    < Stammapostel Mutschler dankte den Akteuren für einen gelungenen Festakt >

Der Abend begann schwungvoll mit dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms, gespielt von einem virtuosen Streichquartett, das den Festakt umrahmte und an diesem Abend den Bogen von klassischer Musik bis hin zu modernen Stücken spannte.

Begrüßung durch Bezirksapostel Ehrich

Nachdem das erste Stück verklungen war, hieß Bezirksapostel Ehrich die Zuhörer herzlich in seiner Heimatgemeinde Ettlingen willkommen. Erst vor zwei Wochen hatte er das Gotteshaus feierlich eingeweiht

Mit einem Augenzwinkern erklärte er, dass sein Vorvorgänger Bezirksapostel Karl Kühnle seinerzeit das große Kirchengebäude in Fellbach eingeweiht hatte und es deshalb auch manchmal Karlsdom genannt werde. Sein Vorgänger Bezirksapostel Klaus Saur habe später die große Kirche Karlsruhe-Mitte eingeweiht. Deshalb werde sie manchmal Klausdom genannt. Humorvoll schloss er, in dieser Tradition dürfe er nun alle in der Michaelskapelle willkommen heißen. 

Namentlich begrüßte er Stammapostel Helge Mutschler und seine Ehefrau sowie Stammapostel i.R. Wilhelm Leber und Stammapostel i.R. Jean-Luc Schneider mit ihren Ehefrauen. 

Grußworte von Apostel Martin Rheinberger

Im weiteren Verlauf des Abends wechselten sich Musikbeiträge und Grußbotschaften ab. Nach ersten Videobotschaften aus Süddeutschland und Osteuropa richtete Apostel Martin Rheinberger das Wort an die Zuhörer. Er zeichnete kurz ein paar Stationen aus dem Leben des Bezirksapostels auf, der 1982 das erste geistliche Amt empfangen hatte und vor 20 Jahren die Leitung der Gebietskirche Süddeutschland übernommen hatte und fragte: „Wo anfangen, wo aufhören? Vielleicht mit dem, was der Bezirksapostel NICHT ist.“ 

Im Deutschen gebe es einen Satz: „Allen recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann.“ Bezirksapostel Ehrich habe es nie allen recht machen wollen, weil das nicht gehe. Apostel Rheinberger verdeutlichte dies mit der Fabel „Vater, Sohn und Esel“, die im Original von Äsop stammt. Sie handelt davon, wie die drei auf dem Weg zum Markt sind und es niemandem recht machen können, weil sich Vorbeikommende ständig über ihre Entscheidungen beschweren. 

Anschließend bediente sich Apostel Rheinberger eines weiteren Bildes. Er erzählte, dass Bezirksapostel Ehrich in jungen Jahren als Libero gespielt habe. Er führte hierzu aus, dass ein klassischer Libero Distanz zu seinen Mitspielern benötige, als freier Mann hinter der Abwehrkette agiere, das Spielgeschehen von hinten überblicke, Lücken schließe, Fehler der anderen Mitspieler ausbügele und das Spiel als letzter Mann lenke. So könne man den Führungsstil von Bezirksapostel Ehrich beschreiben. 

Zudem hob Apostel Rheinberger die positive Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen sowie das soziale Engagement für Menschen in Not hervor. 

Liebevolle Grußbotschaften aus aller Welt

Für besondere Augenblicke sorgten immer wieder liebevolle Videobotschaften von Kirchenmitgliedern aus Süddeutschland, Osteuropa, Asien und Afrika. So umfasst der Arbeitsbereich von Bezirksapostel Ehrich mehr als 500 Kirchengemeinden in Süddeutschland sowie zahlreiche weitere Kirchengemeinden in rund 30 Ländern dieser Erde

In allen Grußbotschaften schwang große Dankbarkeit mit, angefangen bei den Kleinsten bis hin zu Seniorengruppen: Dankbarkeit für segensreiche Gottesdienste, schöne Glaubenserlebnisse, das Lehrwerk für kirchliche Unterrichte oder auch Seminare für Amts- und Funktionsträger. 

Schlussworte und Gebet durch Stammapostel Helge Mutschler

Zum Schluss richtete Stammapostel Helge Mutschler noch ein paar Worte ans Publikum. Augenzwinkernd bemerkte er, dass die Welt vor 31 Jahren, als er aus Süddeutschland wegzogen sei, noch in Ordnung gewesen sei. Jetzt müsse er feststellen, dass die Grundfesten der kirchlichen Arbeit erschüttert worden sein müssten.

Er spielte hiermit auf das außergewöhnliche Musikprogramm an, das unter anderem „Hinterm Horizont geht’s weiter“ von Udo Lindenberg beinhaltet hatte. Ernst fuhr der Stammapostel fort, „Hinterm Horizont geht’s weiter“ habe – so glaube er – im Mittelpunkt des Wirkens von Bezirksapostel Ehrich gestanden. Jesus Christus komme wieder und der Bezirksapostel habe den Kirchenmitgliedern eine Hilfe sein wollen, dieses Glaubensziel zu erreichen. 

Mit einem Gebet und einem weiteren Stück des Streichquartetts endete dieser besondere Abend.

Fotos: CC. Spindler

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