14.04.2026

Die Konfirmation - eine Liebeserklärung an Jesus Christus

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Am Sonntag nach Ostern starteten die diesjährigen Konfirmationsgottesdienste in den Kirchengemeinden der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland. Am 12. April 2026 und in den darauffolgenden Wochen werden einige hundert Konfirmanden sich öffentlich dazu bekennen, Christen zu sein.

  • Der Stammapostelhelfer führte in der Gemeinde Stuttgart-Filder...
    < Der Stammapostelhelfer führte in der Gemeinde Stuttgart-Filder... >
  • ... den Konfirmationsgottesdienst am 12. April 2026 durch.
    < ... den Konfirmationsgottesdienst am 12. April 2026 durch. >
  • Sechs Jugendliche bekannten sich in diesem Gottesdienst öffentlich zu ihrem neuapostolischen Glauben.
    < Sechs Jugendliche bekannten sich in diesem Gottesdienst öffentlich zu ihrem neuapostolischen Glauben. >
  • Der Bezirksapostel führte den Konfirmationsgottesdienst im Apostelbereich Ulm...
    < Der Bezirksapostel führte den Konfirmationsgottesdienst im Apostelbereich Ulm... >
  • ... in der Kirchengemeinde Ulm-West durch.
    < ... in der Kirchengemeinde Ulm-West durch. >
  • Dort sagten zehn junge Konfirmandinnen und Konfirmanden "ja" zu ihrem Glauben.
    < Dort sagten zehn junge Konfirmandinnen und Konfirmanden "ja" zu ihrem Glauben. >

In allen Gottesdiensten mit Konfirmation wird 2026 das Bibelwort aus Matthäus 10, Vers 32 als Grundlage verwendet: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“ Am 12. April erlebten gleich zwei Gemeinden mit diesem Wort einen besonderen Konfirmationsgottesdienst.

Der Stammapostelhelfer in Stuttgart-Filder

In Stuttgart-Filder (Apostelbereich Stuttgart) wurde der Gottesdienst durch Stammapostelhelfer Helge Mutschler durchgeführt. In einem sehr persönlichen und kindgerechten Gottesdienst gab er den Konfirmanden sechs Sätze mit auf den Weg:

  • Jesus Christus sagt dir heute ganz persönlich: „Ich sehe deinen Wert.“
  • „Ich gebe dir, was ich selbst will.“ Das, was Jesus selbst möchte, gibt er dir: also Liebe, Wertschätzung und Anerkennung.
  • „Ich bin gut zu jedem.“ Jesus Christus hat keine Unterschiede gemacht, egal ob Außenseiter, Sonderling oder Aussätziger.
  • „Ich nutze dich nicht aus.“ Jesus lebt nicht auf deine Kosten.
  • „Ich bin für dich da.“ Jesus ist für dich da, wenn es dir schlecht geht – ganz besonders in deiner Not, in deinem Leid.
  • Jesus Christus sagt zu dir: „Mein liebes Kind, wenn du etwas falsch machst, vergebe ich dir.“

Kein Perfektionsgelübde, sondern eine Liebeserklärung

Dies sei, was Jesus für die Konfirmanden und uns alle tue. Die Konfirmanden würden heute ein Bekenntnis zu Jesus Christus aussprechen. Dieses sei kein Perfektionsgelübde, sondern vielmehr eine Liebeserklärung an Jesus. Und man könne sich dazu entschließen, im Alltag noch einen Schritt weiterzugehen. Indem man sich zum Beispiel vornehme: „So wie Jesus mit mir umgeht, so will ich fortan auch mit den anderen Menschen in meinem Leben umgehen.“

Der Stammapostelhelfer rief die Gemeinde dazu auf, auch etwas für die Konfirmanden zu tun: „Lasst uns namentlich für unsere Konfirmanden beten. Lasst sie uns lieben. Nicht nur als Lippenbekenntnis.“ Das bedeute, dass man innerhalb der Gemeinde nicht nur nebeneinanderher in vereinzelten Gruppen leben solle, sondern stattdessen echte Beziehungen zu den neuen Jugendlichen aufbauen solle. Die Voraussetzungen dafür seien Interesse, Echtheit und Einfühlung.

Der Bezirksapostel in Ulm-West

Die Kirchengemeinde Ulm-West (Apostelbereich Ulm) erlebte den Konfirmationsgottesdienst mit Bezirksapostel Michael Ehrich. Auch dort ging der Bezirksapostel auf das abzulegende Gelübde ein. Dieses sei eine Selbstverpflichtung. Niemand könne die Konfirmanden dazu zwingen, Jesus nachzufolgen. Diese Entscheidung treffe jeder für sich selbst. Und doch sei das Bekenntnis zu Jesus Christus ein öffentliches Bekenntnis.

Die Liebe Gottes uns gegenüber sei dabei bedingungslos. Der Weg zu Gott jedoch sei an Bedingungen geknüpft. Es gehe darum, dass wir uns ernsthaft bemühen, im Glauben treu zu sein. Der Bezirksapostel sagte, es ginge nicht darum, Angst zu machen, sondern sich bewusst zu werden: „Nimm es ernst mit dem Glauben.“

Abschließend ermutigte er die Konfirmanden, sich zu engagieren: „Ihr werdet gebraucht. Jeder von euch hat schöne Gaben und Fähigkeiten. Bringt diese Fähigkeiten auch ins Werk Gottes ein.“

Start für den nächsten Jahrgang

Bis Ende April werden Konfirmationen in den Neuapostolischen Kirchengemeinden Süddeutschlands durchgeführt. Danach startet ein neuer Jahrgang Konfirmanden. Sie dürfen dann Jugendveranstaltungen, wie beispielsweise den Süddeutschen Jugendtag (SJT), besuchen und erhalten Konfirmandenunterricht, der sie auf ihren großen Tag vorbereiten soll.

Bilder: NAK Süddeutschland, Thomas Heckmann

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