22.01.2026

Stammapostelhelfer in Freudenstadt: „Ich will mit dir sein“

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Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, durfte die Kirchengemeinde Freudenstadt einen besonderen Gottesdienst erleben. Stammapostelhelfer Helge Mutschler war in die Gemeinde gekommen, um mit den Gläubigen den Gottesdienst zu feiern.

  • Stammapostelhelfer Helge Mutschler am Altar in Freudenstadt
    < Stammapostelhelfer Helge Mutschler am Altar in Freudenstadt >
  • Die Kinder begrüßten den Stammapostelhelfer und seine Begleiter mit einem Lied.
    < Die Kinder begrüßten den Stammapostelhelfer und seine Begleiter mit einem Lied. >
  • Das Jahresmotto 2026 war in den Altarschmuck eingebunden.
    < Das Jahresmotto 2026 war in den Altarschmuck eingebunden. >
  • Ein gemischter Chor erfreute die Gläubigen.
    < Ein gemischter Chor erfreute die Gläubigen. >
  • Bezirksapostel Michael Ehrich wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
    < Bezirksapostel Michael Ehrich wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen. >
  • Auch Apostel Martin Rheinberger predigte in der Kirche in Freudenstadt.
    < Auch Apostel Martin Rheinberger predigte in der Kirche in Freudenstadt. >
  • Auch ein Männerchor trug zur musikalischen Gestaltung bei.
    < Auch ein Männerchor trug zur musikalischen Gestaltung bei. >

Zahlreiche Gläubige waren in Freudenstadt zusammengekommen, zudem nahmen Vertreter der ACK Freudenstadt am Gottesdienst teil. Der Gottesdienst wurde zudem per Livestream in Gemeinden im Kirchenbezirk Freudenstadt übertragen. Ein gemischter Chor und ein Männerchor erfreuten die Gläubigen mit ihren Beiträgen.

Der Stammapostelhelfer legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus 2. Mose 3, Vers 11 und dem ersten Teil aus Vers 12 zugrunde: „Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein.“

Mehr Demut in unserer Zeit

Zu Beginn seiner Predigt ging der zukünftige Stammapostel auf das Thema "Demut" ein, das in unseren Zeiten sehr wichtig sei: „Hätten die Menschen mehr Demut, gäbe es ganz viele Probleme nicht. Jesus Christus sagte: „Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ Wir Menschen sollten Jesus nachfolgen und uns die Frage stellen: „Was kann ich dazu beitragen, dass du, mein Nächster, noch größer wirst?“

Anschließend erläuterte der Stammapostelhelfer das Jahresmotto 2026 der Neuapostolischen Kirche: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ (Markus 5, Vers 36b). Er spannte einen Bogen von der Berufung Mose am brennenden Dornbusch bis hin zum Alltag der Gläubigen heute. Dabei machte er deutlich, dass Gott kein ferner Gott sei, sondern ein Gott der Nähe, dem sowohl das Leid als auch das Wohlergehen der Menschen nicht gleichgültig sei. Die Zusage Gottes „Ich will mit dir sein“ gelte nicht nur für außergewöhnliche und fordernde Lebenssituationen, sondern ebenso im ganz normalen Alltag.

Jeder Mensch ist wertvoll und gewollt

Eindrücklich wurde das Bild des brennenden Dornbuschs als Zeichen der großen Liebe Gottes ausgelegt: eine Liebe, die brennt, ohne zu verbrennen. Diese Liebe fand ihre Vollendung im Opfer Jesu Christi, symbolisiert durch die Dornenkrone am Kreuz. Der Stammapostelhelfer unterstrich, dass jeder Mensch bei seinem Namen gerufen sei und dass jeder Mensch wertvoll und von Gott gewollt sei.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurden Bezirksapostel Michael Ehrich und Apostel Martin Rheinberger (Apostelbereich Karlsruhe) zu Predigtbeiträgen gerufen.

Den Höhepunkt des Gottesdienstes bildete die Feier des Heiligen Abendmahls, das auch für die Verstorbenen gefeiert wurde. In eindrücklichen Worten betonte der Stammapostelhelfer den hohen Wert der Gemeinschaft mit Jesus Christus und die Bedeutung eines jeden einzelnen Christen: „Du bist Kind Gottes, du bist Teil der Familie Gottes. Sei dir dessen bewusst, dass du in einem schützenden, wärmenden Raum der Familie Gottes geborgen bist.“

Der Gottesdienst endete mit einem Gebet, in dem die zentrale Botschaft des Gottesdienstes nachklang: Gott ist da, im Alltag, in der Freude und im Leid. Und seine Zusage gilt: „Fürchte dich nicht – ich bin bei dir.“

Fotos: Lennart Nöller

 

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