Das neue Jahresmotto ist ein Bibelwort aus Markus 5, Vers 36b. Es ruft dazu auf, auch in schwierigen und bedrückenden Zeiten den Mut nicht zu verlieren, sich nicht von Ängsten regieren zu lassen, sondern auf Gott zu vertrauen und auf seine Stärke und seine Hilfe zu bauen.
Unter diesem Bibelwort steht auch der erste Gottesdienst im neuen Jahr, den die neuapostolischen Kirchengemeinden in Süddeutschland am Sonntag, 4. Januar 2026, um 9.30 Uhr feiern.
Jahresmotto als wichtiger Impuls
Seit mehr als 10 Jahren gibt es für die neuapostolischen Christen weltweit ein Jahresmotto. Dieses soll im persönlichen Glaubensleben der Menschen einen Akzent setzen und gleichzeitig einen Impuls für die Gemeindearbeit bieten.
Bezirksapostel Michael Ehrich, der Präsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, gab den Amtsträgern seines Arbeitsbereichs das Jahresmotto 2026 in seinem Dezember-Monatsbrief bekannt. Er schrieb, dass es auf der Welt wohl so manchen Grund zur Furcht gebe, da die politischen, ökonomischen und ökologischen Verhältnisse teilweise besorgniserregend seien. Auch im persönlichen Bereich gebe es für viele Menschen vielleicht Anlass sich zu fürchten. Doch dem gegenüber stehe die Zusage Christi an seine Apostel: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28, Vers 20). Dies gelte es zu glauben, dann weiche die Furcht trotz mancher Bedrohungen und Sorgen, so der Bezirksapostel.
Grußbotschaft zum neuen Jahr als Videoclip
Stammapostel Jean-Luc Schneider, das geistliche Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche International, wendet sich in einer Grußbotschaft zum neuen Jahr an die neuapostolischen Christen und erläutert das Jahresmotto. Die Grußbotschaft ist als Videoclip in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch im Online-Magazin „nac.today“ der Neuapostolischen Kirche International veröffentlicht.
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