Die Besucher zum Festakt waren zahlreich erschienen, das Kirchengebäude war mit rund 270 Gästen fast voll besetzt. Gemeindevorsteher Andreas Meder eröffnete den Festakt und begrüßte an diesem zweiten Adventswochenende die zahlreichen Ehrengäste, wie beispielsweise Vertreter des Arbeitskreises Christlicher Kirchen (ACK) oder Vertreter der mitwirkenden Handwerker und Baubeteiligten sowie die verantwortlichen Architekten des Architekturbüros umarchitekt aus Bamberg.
Bischof Marco Metzger sprach als Vertreter des Bauherrn und der Kirchenleitung und dankte allen Beteiligten – von den Architekten über die Handwerksbetriebe bis hin zu den Gemeindemitgliedern. Der ehemalige Gemeindevorsteher Harald Rösler berichtete aus der Gemeindechronik.
Ein Gebäude, das auffällt
Auch die Architekten Ulrich Manz und Manuel Sell sprachen ein Grußwort und erläuterten den Kirchenbau. Eine Kirche zu bauen ist nicht alltäglich und etwas Besonderes, umso mehr, wenn der Bauplatz mitten im Herzen der Altstadt und so prominent am Wasser liegt. Eine Außenterrasse öffnet das Gebäude zum Flussufer hin. Dazu lädt ein zur Straße gerichteter Kirchenvorplatz, der dank einer großen Fensterfront nahtlos in den Eingangsbereich des Kirchengebäudes übergeht, die Menschen zum Betreten des Kirchengebäudes ein.
Wichtig war den Architekten, durch Materialien wie dem Nürnberger Terrakotta, der am Altar Verwendung fand, einen Bezug zur Region zu schaffen. Gleichzeitig hebt sich das Kirchengebäude vom Nürnberger Stadtbild deutlich ab und fällt auf. Die Architekten betonten, dass das Gebäude nicht nur optisch, sondern auch akustisch beeindrucke. Dies zeigte sich eindrucksvoll bei den zahlreichen musikalischen Beiträgen des Festakts.
Vielfältige Gemeindearbeit
Neben der Architektur spielte die Musik die heimliche Hauptrolle an diesem Tag. Die Kirchengemeinde Nürnberg-Mitte nahm den Festakt als Anlass, um ihre Vielseitigkeit zu zeigen: Gemischter Chor, Kinderchor, Jugenchor, Orchester und Flötenensemble sowie Klavier und Orgel musizierten gemeinsam.
Im Anschluss wurden alle Anwesenden zu einem Empfang ins Foyer und in die Nebenräume eingeladen. Die Gäste konnten das Kirchengebäude auch besichtigen. So zeigte das neue Kirchengebäude gleich, was es kann: vielfältige Gemeindearbeit ermöglichen.
Fotos: Diethard Grießhammer, Frank Thierfeld