Zu Beginn richtete der Stammapostel eine persönliche Botschaft an die Gottesdienstteilnehmer: Er dankte allen Amtsträgern für ihren Einsatz, ihre Gebete und ihre Unterstützung.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 25,21 zugrunde:
„Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!“
Der Stammapostel stellte die Frage, was einen guten Knecht ausmache, und führte aus, dass ein solcher Knecht seinem Auftrag treu bleibe – unabhängig von den Umständen: „Ein guter Knecht ist ein Knecht, der einfach weiterarbeitet. Egal, wie es aussieht. Der seinen Auftrag treu ausführt, egal was kommt.“ Konkret bedeute das:
- dem Evangelium treu zu bleiben, ohne es an vermeintliche Notwendigkeiten anzupassen
- den Willen Gottes zu predigen und nicht das eigene Ansehen zu suchen
- treu bleiben in der Seelsorge, um zu helfen – und nicht um zu kontrollieren
- treu Leiten, im Sinne Jesu Christ – und nicht zu herrschen
Predigtbeiträge
Bezirksapostel Peter Lambert betonte in seinem Predigtbeitrag, dass der Meister jedem Diener unterschiedlich Gaben anvertraut habe und es menschlich sei, zu vergleichen, wer wieviel empfangen habe. Doch das Entscheidende sei, mit dem, was man empfangen habe, das Beste zu machen. Auch die Zeit im Dienst sei eine Gabe Gottes – sie könne kurz oder lang sein. Jesus selbst hatte nur wenige Jahre, um zu wirken, und erfüllte dennoch seine Aufgabe vollkommen. Daher gelte: Keine Angst vor Versagen, sondern Vertrauen auf Gott, der jeden an seinem Platz gebrauchen kann.
Stammapostelhelfer Helge Mutschler ergänzte die Dankesworte des Stammapostels mit Blick auf das Textwort: „Recht so, du guter und treuer Knecht – das ist ein Lob, das Gott heute Morgen ausspricht.“ Er dankte den Gottesdienstteilnehmern, dass sie über wenigem getreu geblieben seien. Fünf Zentner Silber habe der Knecht aus dem heutigen Wort von seinem Herrn erhalten. Das scheine wenig. Aber wenn man es recht bedenke: „Das sind 250kg Silber, ein unschätzbarer Wert. Jede einzelne Seele, die so wenig erscheint, ist unendlich viel wert. Danke, dass du zu den 250 kg Silber hingegangen bist und sie gepflegt hast.“
Zentralkirche in Karlsruhe-Mitte als Gastgeber
Begleitet wurde der Stammapostel von Stammapostelhelfer Helge Mutschler, den Bezirksaposteln Michael Ehrich (Süddeutschland), Thomas Deubel (Schweiz), Peter Lambert (Südafrika), Stefan Pöschel (Westdeutschland), Rüdiger Krause und Bezirksapostelhelfer David Heynes (beide Nord- und Ostdeutschland) sowie allen Aposteln und Bischöfen aus Süddeutschland.
Der Gottesdienst wurde von Chor und Orchester aus dem Apostelbereich Karlsruhe musikalisch umrahmt. Weitere Informationen rund um den Gottesdienst sind auf der Webseite des Kirchenbezirks Karlsruhe zu finden.