Aus dem Lebenslauf von Bezirksapostel Karl Hartmann
Geboren wurde Karl Hartmann am 17. Februar 1873 in Barmen-Wichlinghausen. Als 17-Jähriger zog er für einen Ausbildungsplatz nach Iserlohn. Dort kam er erstmals mit der Neuapostolischen Kirche in Kontakt. Begeistert von den Gottesdiensten und der Herzlichkeit der neuapostolischen Christen ließ sich Karl Hartmann nur wenige Wochen nach seinem ersten Gottesdienstbesuch versiegeln und war damit offizielles Mitglied der Neuapostolischen Kirche.
1897 wurde er zum Unterdiakon ordiniert. Weitere Ämter in der Neuapostolischen Kirche folgten.
Ordination zum Bezirksapostel
Am 2. Juli 1922 wurde Karl Hartmann zum Apostel ordiniert und zwei Jahre darauf, am 28. Juli 1924, zum Bezirksapostel für den neugegründeten Arbeitsbereich („Apostelbezirk“) Karlsruhe mit Kirchengemeinden in Baden und der Pfalz gesetzt.
In den Folgejahren gab es dort ein gesegnetes Wachstum in der Gemeinde- und Mitgliederanzahl. Gehörten Anfang 1926 über 70 Kirchengemeinden mit insgesamt rund 6000 Mitgliedern zum Bereich Karlsruhe, waren es wenige Jahre später 185 Gemeinden und rund 15000 Mitglieder.
Abschied von Bezirksapostel Karl Hartmann
Bis zuletzt war Karl Hartmann als Bezirksapostel im Einsatz. Bei einem Urlaub in Thun (Schweiz) – wo er noch in der dortigen Gemeinde mitdiente – starb Karl Hartmann am 29. August 1950 an einer Herzthrombose.
Zur Erinnerung an die Ordination von Bezirksapostel Karl Hartmann vor gut 100 Jahren hat im vergangenen Jahr auch nac.today einen Artikel veröffentlicht.
Foto: © Zentralarchiv der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland