Predigtgrundlage und Kernaussage
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 15,5–6 zugrunde: „Und wenn er’s gefunden hat, so legt er sich‘s auf die Schultern voller Freude…“. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf bildete den Schwerpunkt der Predigt. Der Stammapostel hob hervor, dass Jesus Christus jedem Einzelnen nachgeht – aus Liebe und in der Absicht, ihn zurückzuführen. Die Möglichkeit zur Rückkehr setzt die Erkenntnis voraus, dass man sich verirrt hat und Buße tun möchte.
Weitere Predigtbeiträge
Den Begriff der Buße griff Stammapostelhelfer Mutschler auf und verdeutlichte dessen biblischen Sinngehalt: Umkehr und Heimkehr – getragen vom guten Hirten, Christus. Apostel Ralf Vicariesmann verwies auf Psalm 23 und betonte die Verheißung: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang.“
Ernennung von Apostel Rheinberger als Bezirksapostelhelfer
Im Verlauf des Gottesdienstes wurde Apostel Martin Rheinberger als Bezirksapostelhelfer für Süddeutschland ernannt. Diese Beauftragung steht im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ruhesetzung von Bezirksapostel Michael Ehrich im Juni 2026. Der Stammapostel gab dem neuen Bezirksapostelhelfer mit auf den Weg: „Finde heraus, was gewünscht ist. Prüfe, was machbar und notwendig ist. Und dann tue es.“ Dabei betonte er, dass die Amtsträger Werkzeuge Gottes sind – sie dienen nach göttlicher Weisung, nicht nach eigenen Plänen.
Musikalische Gestaltung
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Bezirkschor und Bezirksorchester aus Ingolstadt umrahmt. Die Kinder bereiteten dem Stammapostel und seiner Begleitung mit einem Lied und kreativ gestalteten T-Shirts ein herzliches Willkommen.