Wie bereits am Freitag, dem 9. Mai 2025 berichtet, wurde das Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland Opfer eines Hacker-Angriffs. Leider sind solche Ereignisse auch bei Einhaltung eines hohen Sicherheitsstandards nicht gänzlich vermeidbar.
Zwischenzeitlich konnten weitere gesicherte Erkenntnisse gewonnen werden. Leider müssen wir mitteilen, dass bei dem Angriff Daten aus dem Anwendungsprogramm der Finanzbuchhaltung entwendet wurden. Weitere IT-Systeme wie unsere Mitgliederverwaltung, die Spendenbuchhaltung und sämtlicher Schriftverkehr, und damit besondere Kategorien personenbezogener Daten, sind nicht betroffen.
Nach den aktuell vorliegenden Informationen können wir nicht ausschließen, dass neben den Namen, Anschriften sowie Bankverbindungen (IBAN) juristischer Personen personenbezogene Daten wie Vornamen, Nachnamen und Bankverbindungen von natürlichen Personen eingesehen werden konnten. Adressen natürlicher Personen sind in unserem Buchhaltungssystem in der Regel nicht gespeichert. Kreditkartendaten sind in dem IT-System nicht gespeichert.
Wir bedauern diesen Vorfall sehr und verstehen die damit verbundenen Sorgen und Unannehmlichkeiten, die er für betroffene Personen mit sich bringen kann.
Wenn Sie Anhaltspunkte dafür haben, dass wir Ihre personenbezogenen Daten in unserem Finanzbuchhaltungssystem hinterlegt haben, besteht durch den Hacking-Angriff das Risiko, dass Sie Zielobjekt eines Betrugs oder einer Identitätsvortäuschung werden könnten. Wir empfehlen Ihnen daher, ab sofort auf verdächtige Abbuchungen, insbesondere auf Lastschrifteinzüge auf Ihren Konten zu achten und gegebenenfalls Ihre Bank zu informieren.
Wir haben sofort die zuständigen Stellen der Polizei (Polizeipräsidium Stuttgart, Zentrale Ansprechstelle Cybercrime beim Landeskriminalamt) und externe IT-Sicherheitsexperten eingeschaltet, um den Vorfall zu analysieren und uns dabei zu unterstützen, unsere IT-Systeme gegen vergleichbare Angriffe für die Zukunft noch besser zu wappnen. Außerdem haben wir Strafanzeige erstattet. Zudem haben wir die für uns zuständige Datenschutzaufsicht von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt.
Wir haben ferner unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen des Datenvorfalls zu begrenzen und die Funktionsfähigkeit unserer Systeme wiederherzustellen. Dabei wurden wir von IT-Sicherheitsexperten und der Polizei professionell unterstützt. Personenbezogene Daten wurden von den Angreifern nach Erkenntnissen der Polizei bisher nicht genutzt oder gar zum Verkauf angeboten.
Für eventuelle Rückfragen oder wichtige Mitteilungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Sie erreichen uns telefonisch unter 0711 93300-0 oder per E-Mail an kommunikation@nak-sued.de.