17.04.2025

Ostern: Das Fest der Auferstehung

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Ostern - das Herzstück des christlichen Glaubens! Es wird als Frühlingsfest oder Familienfest mit bunten Eiern gefeiert, es ist aber weit mehr als das. Die österliche Botschaft bleibt über die Zeiten hinweg dieselbe: Christus ist auferstanden – und schenkt uns die Hoffnung auf ewiges Leben bei Gott.

Ostern: Das Fest der Auferstehung

Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenkalender. Es steht im Zentrum unseres Glaubens, denn wir feiern an Ostern die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Doch was bedeutet Ostern eigentlich? Welche Wurzeln hat dieses Fest, und wie hat sich seine Feier im Laufe der Jahrhunderte entwickelt? Woher wissen wir überhaupt von der Auferstehung Christi?

Die biblischen Grundlagen

Die Evangelien berichten, wie Jesus von den römischen Behörden – unter Führung von Pontius Pilatus – und auf Betreiben der jüdischen Oberen in Jerusalem gekreuzigt und am dritten Tag von Gott auferweckt wurde. Die Auferstehung Jesu gilt als Sieg über den Tod und ist zentrales Ereignis der Heilsgeschichte. Apostel Paulus hält in seinem 1. Korintherbrief die wohl älteste überlieferte Reihe von Zeugen der Auferstehung fest: In dem um 55 nach Christus verfassten Brief weist der Apostel auf ein ihm als Traditionsstück vorliegendes Bekenntnis hin und zitiert es. Er schreibt: Christus ist erschienen dem Kephas, also Petrus, den Zwölfen, mehr als 500 Brüder auf einmal (die zur Zeit des Apostels noch leben, also gefragt werden können!), dem Jakobus, Bruder Jesu, und allen Apostel und Paulus selbst. Paulus erwähnt aber nicht - wie die Evangelien - die Erscheinungen des Auferstandenen vor den Frauen, unter ihnen Maria von Magdalena. Das könnte an der damaligen rechtlichen Geltung ausschließlich männlicher Zeugenaussagen liegen. Wie dem auch sei: Sowohl Paulus als auch die Evangelien bezeugen übereinstimmend, dass Jesus am dritten Tag auferstand und sich danach seinen Jüngern als der aus dem Grabe Auferstandene offenbarte.

Die frömmigkeitsgeschichtliche Bedeutung

Für die Gläubigen war Ostern seit den Anfängen der Kirchengeschichte immer mehr als nur ein Fest von hoher gottesdienstlicher Bedeutung. So haben sich in der Volksfrömmigkeit zahlreiche Bräuche entwickelt, die das Ostergeschehen auf unterschiedliche Weise veranschaulichen: In der Osternacht entzündete man eine Osterkerze. Sie symbolisiert das Licht Christi, das die Dunkelheit des Todes besiegt. In Anlehnung an das alttestamentliche Paschamahl steht das Osterlamm für Christus als das geopferte Lamm Gottes. Ostereier symbolisieren, ungeachtet des wohl heidnischen Ursprungs des Brauchtums, neues Leben und die Auferstehung.

Der Gottesdienst am Ostersonntag, 10. April 2025, steht unter dem Bibelwort aus Markus 16,9-10: Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten. Die Bibellesung stammt aus Mt 28,1–8.

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