Aus dem Lebenslauf von Apostel Herbert Volz
Am 19. Dezember 2024 wurde Herbert Volz als Sohn neuapostolischer Eltern in Nürtingen (Neckar) geboren. Sein Vater Gotthilf Volz wirkte später als Bezirksapostel in Süddeutschland.
Mit 17 Jahren wurde Herbert Volz zum Militär einberufen. Nach kurzer Gefangenschaft kehrte er 1945 in sein Elternhaus zurück und trat in das Geschäft seines Vaters mit ein.
1948 heiratete er seine Frau Erika, geb. Schwenkel. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.
Schon als Heranwachsender engagierte sich Herbert Volz in der Kirche, spielte die Orgel und sang im Chor. 1951 empfing er das erste geistliche Amt – Diakon. Nur ein Jahr später wurde er zum Priester ordiniert.
In den darauffolgenden Jahren folgten weitere kirchliche Ämter. 1968 ordinierte ihn Stammapostel Walter Schmidt am großen Jugendtag in Dortmund in Anwesenheit aller damals in der Neuapostolischen Kirche tätigen Apostel zum Bischof.
Ordination zum Apostel
Zwei Jahre später wurde Herbert Volz in einem Gottesdienst in Ulm zum Apostel ordiniert. Neben zahlreichen Gemeinden in Süddeutschland betreute er auch die neuapostolischen Kirchengemeinden in Äquatorialguinea. Insgesamt war Herbert Volz 20 Jahre lang als Apostel tätig.
Ruhestand
Aus gesundheitlichen Gründen trat Apostel Herbert Volz am 17. Juni 1990 in den Ruhestand.
Während eines Urlaubs in Florida (USA) am 21. Mai 1997 verstarb Herbert Volz überraschend an Herzversagen.
In der Trauerfeier am 30. Mai 1997 in der neuapostolischen Kirchengemeinde Kirchheim/Teck würdigte ihn Bezirksapostel Klaus Saur als eine Persönlichkeit, die ohne Worte Räume ausfüllen konnte und einen klaren Blick auf das Wesentliche gehabt habe.
Foto: Neuapostolische Kirche International