17.12.2024

Junger Chor tritt im Apostelbereich Karlsruhe auf

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Das alte Kirchenjahr endet mit dem Ewigkeitssonntag und das neue Kirchenjahr beginnt am Sonntag, dem 1. Advent. Genau in diese Übergangszeit legte der Junge Chor der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland seine beiden Konzerte. Ganz simpel und passend war „Change“ der aussagekräftige Titel der Aufführungen, die am 30. November in Bruchsal und am 1. Dezember in Pforzheim-Brötzingen stattfanden.

  • Der Junge Chor bei seinem Konzert in Bruchsal.
    < Der Junge Chor bei seinem Konzert in Bruchsal. >
  • Der Chor bot ein abwechslungsreiches Programm aus barocker, romantischer und zeitgenössischer Musik.
    < Der Chor bot ein abwechslungsreiches Programm aus barocker, romantischer und zeitgenössischer Musik. >

Abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm

Im Deutschen hat das Wort „Change“ gleich mehrere Bedeutungen: Veränderung, Änderung, Wechsel, Umstellung, Abwechslung. An diese unterschiedlichen Bedeutungen tasteten sich die jungen Sängerinnen und Sänger in einem abwechslungsreichen Programm heran.

Zu Gehör kam die doppelchörige Motette „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ von Johann Sebastian Bach. Von Brahms erklangen Drei Motetten (op. 110) und „Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz“. Bekannte Werke von Schütz und Mendelssohn sowie solistische Gesangsstücke, begleitet von Klavier und Orgel, ergänzten das Programm.

Musik, die nach Ewigkeit klingt

Auch zeitgenössische Chorliteratur war durch das Stück „Which Was the Son of ...“ des Komponisten Arvo Pärts vertreten. Arvo Pärts, selbst tiefgläubiger, russisch-orthodoxer Christ, erschuf den so genannten Tintinnabuli-Stil. Der Begriff ist vom lateinischen Wort Tintinnabulum abgeleitet und bedeutet Glöckchen. Pärts selbst sagt, sein Stil sei „die Flucht in die freiwillige Armut“. Tatsächlich ist er geprägt von der Reduktion des Klangmaterials auf das absolut Wesentliche: den Dreiklang. Die Musik strahlt eine große Ruhe aus und wirkt trotzdem niemals langweilig. Beim Hören drängt sich dem Zuhörer unwillkürlich der Gedanke an Ewigkeit auf.

So schuf die Stückauswahl an diesen Abenden eine gelungene Brücke zwischen den Kirchenjahren – Totensonntag und Advent, die Zeit der Erwartung, wurden klanglich miteinander verbunden.

Was ist der Junge Chor

Der Junge Chor setzt sich zusammen aus jungen Menschen unter 35 Jahren aus dem Arbeitsbereich von Bezirksapostel Michael Ehrich und steht seit 2009 unter der Leitung von Frank Ellinger. Der Chor singt anspruchsvolle a capella Stücke aus allen Epochen: Barock, Romantik sowie zeitgenössische Musik. Für das Jahr 2025 ist unter anderem die Aufführung von Bachs Matthäus-Passion geplant.

Der Chor setzt sich für jede Aufführung neu zusammen. Die Stücke werden durch intensive Probenarbeit an mehreren Probenwochenenden einstudiert. Interessierte Sängerinnern und Sänger können sich für die neuen Konzerte auf der Webseite anmelden.

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