Diese Konferenz findet einmal im Jahr statt. Dabei werden grundlegende seelsorgerische und administrative Themen bearbeitet, diskutiert und entschieden, die die Kirchengemeinden in Westafrika betreffen, die zum Arbeitsbereich des Bezirksapostels gehören.
Der Bezirksapostel hatte als Vertreter der Seelsorge die länderverantwortlichen Apostel für Westafrika eingeladen. Neben Apostel Geoffrey Nwogu (aus Nigeria, zuständig für Nigeria, Kamerun, Gabun und Äquatorialguinea) und Apostel Benjamin Ohene-Saffo (aus Ghana, zuständig für Ghana) waren zum ersten Mal die beiden neuen länderverantwortlichen Apostel Vincent Yedenou (aus Benin, zuständig für Benin und Togo) und Apostel Marc Leno (aus Guinea, zuständig für Guinea, Sierra Leone, Liberia und die Elfenbeinküste) ins Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum (VDZ) der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland in Stuttgart-Degerloch eingeladen.
Noch einmal bereicherte Apostel im Ruhestand Hans-Jürgen Bauer, der viele Jahre einen Teil der Länder in Ost- und Westafrika betreut hatte, die Runde. Zudem nahmen Bezirksevangelist Lothar Heim als Verwaltungsleiter der betreuten Gebietskirchen in Westafrika und Diakonin Birgit Mienhardt als Financial Manager und Gruppenleiterin Westafrika teil. Apostel Martin Rheinberger (Apostelbereich Karlsruhe) als Vorsitzender der Akademieleitung der Gebietskirche Süddeutschland war per Videokonferenz zugeschaltet.
Zunächst erfolgte eine Rückschau auf das Jahr 2023. Im Fokus standen dabei die Entwicklungen der Mitgliederzahlen und Gemeinden sowie ein Blick auf die Finanzzahlen. Weitere Tagesordnungspunkte waren unter anderem die kirchlichen Unterrichte, Seminare für Amts- und Funktionsträger und ein Austausch zum Umgang mit spezifischen Herausforderungen in den afrikanischen Ländern, zum Beispiel im Kirchenbau.
Betreute Gebiete in Afrika
Insgesamt betreut die Neuapostolische Kirche Süddeutschland 15 Länder in Afrika.
In Westafrika sind dies die Gemeinden an der Elfenbeinküste, in Benin, Ghana, Guinea, Liberia, Nigeria, Sierra Leone und Togo.
Hinzu kommen die Gemeinden in Äquatorialguinea, Gabun und Kamerun in Zentralafrika.
Betreut werden außerdem Gemeinden in Äthiopien, Dschibuti, Eritrea und Somalia in Ostafrika.