Sein Leben war geprägt von tiefem Glauben, unermüdlichem Einsatz und bedingungsloser Liebe zu Gott, seiner Familie und den Glaubensgeschwistern.
Klaus Saur wurde am 3. Juni 1940 als erstes Kind der Eheleute Gottfried und Josefine Saur in Engen geboren. Sein Weg zur Neuapostolischen Kirche begann auf Einladung eines Onkels. Am 6. August 1959 wurde er von Bezirksapostel Friedrich Hahn versiegelt. In der Gemeinde fand er nicht nur seinen Glauben, sondern auch die Liebe seines Lebens: Irmtraud, die er am 10. August 1963 heiratete. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor, später bereicherten drei Enkelkinder die Familie.
Im Laufe seines Lebens empfing Klaus Saur verschiedene Ämter innerhalb der Kirche: Er wurde Unterdiakon, Priester, Gemeindeevangelist, Bezirksevangelist, Bischof und schließlich am 19. April 1981 Bezirksapostel. In dieser Funktion diente er bis zu seiner Ruhesetzung im Jahr 2006 über 25 Jahre lang in Baden sowie in Hessen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Seit dem 10. Dezember 1995 leitete er die Gebietskirchen Baden, Württemberg und Bayern, die schrittweise bis 2022 zur Gebietskirche Süddeutschland zusammengeschlossen wurden, und betreute weitere Gebietskirchen in über 30 Ländern.
Bezirksapostel Michael Ehrich, der die Gebietskirche Süddeutschland seit der Ruhesetzung des Bezirksapostels Saur leitet, schrieb in seinem Nachruf auf Klaus Saur: „Er hatte als ein lebensfroher Mensch noch viele Pläne für die Zukunft. Diese sind mit seinem für uns und ihn unerwarteten Heimgang am 29. Juli 2014 hinfällig geworden. Sein wichtigster Plan aber bleibt bestehen: am Tag des Herrn dabei zu sein, eine Zukunft beim Herrn zu haben“.
Mehr über das Leben und Wirken von Bezirksapostel i.R. Saur enthält der Artikel zum fünften Todestag sowie die SÜDINFOS-Ausgabe Nr. 20 von September 2014.