31.10.2023

Trauermonat November: Gedenken an Verstorbene

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Der Trauermonat November steht im Zeichen des Gedenkens an Verstorbene und mahnt uns, dass wir uns auf die Endlichkeit des Lebens besinnen.

November ist der Monat, in dem wir spüren: Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. Blätter fallen von den Bäumen, es nieselt häufig, die jahreszeitliche Stimmung ist dunkel und trüb. Bevor wir im Advent an die Vorbereitung für das Kommen Jesu an Weihnachten denken, werden im November unsere Gedanken auf die jenseitige Welt gelenkt. Der November beginnt in manchen Bundesländern mit dem Feiertag Allerheiligen; neuapostolische Christen feiern im November Gottesdienst zum Gedenken an Verstorbene; das Kirchenjahr endet mit dem Totensonntag. So steht der November im Zeichen des Gedenkens an Verstorbene und mahnt uns, dass wir uns auf die Endlichkeit des Lebens besinnen.

Allerheiligen, in Baden-Württemberg und Bayern Feiertag, ist ein Hochfest in der katholischen Kirche. Es ist der Tag, an dem Katholiken aller Heiligen der katholischen Kirche gedenken, auch der Heiligen, die keinen Gedenktag im katholischen Kirchenkalender haben. Zudem wird aller verstorbenen Menschen gedacht, die ein Leben im Sinne des christlichen Glaubens geführt haben. Das Gedenken geschieht durch Gebet und Fürbitten im Gottesdienst und durch Segnung der Gräber auf dem Friedhof nach dem Gottesdienst. Das Hochfest Allerheiligen wird im Kirchenjahr am 1. November begangen. Auf Allerheiligen folgt am Tag darauf der Gedenktag Allerseelen, an dem aller verstorbenen Seelen gedacht wird.

Der Gottesdienst zum Gedenken an Verstorbene ist ein Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche mit Fürbittgebet oder Spendung der Sakramente für die Verstorbenen. In persönlichen und gemeinsamen Gebeten wenden sich die Gottesdienstteilnehmer den Verstorbenen zu, die sie der Gnade und Allmacht Gottes anempfehlen. Bei Gottesdiensten des Stammapostels und der Bezirksapostel beziehungsweise der durch sie beauftragten Apostel erfolgt die Spendung der Sakramente für die Verstorbenen – dies können Heilige Taufe, Heiliges Abendmahl und Heilige Versiegelung sein. Stellvertretend für die Verstorbenen empfangen zwei Amtsträger oder Amtsträgerinnen die Sakramente. Gottesdienst zum Gedenken an die Verstorbenen wird an drei Tagen im neuapostolischen Kirchenjahr gefeiert: jeweils am ersten Sonntag im März, im Juli und im November.

In den evangelischen Kirchen ist der Gedenktag für die Verstorbenen der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag, der letzte Sonntag vor dem 1. Advent. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen führte den Totensonntag am 24. April 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten als allgemeines „Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“ ein. In den Gottesdiensten der evangelischen Kirchen steht das Gedenken an die Verstorbenen sowie die Erwartung des Jüngsten Tages im Mittelpunkt. Katholiken, deren Gedenken an die Verstorbenen ja an Allerheiligen stattfindet, feiern an diesem Tag den Christkönigstag, also die Herrschaft Christi in Ewigkeit.

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