Übertragung via Internet
Der Festgottesdienst wurde in viele Gemeinden in Süddeutschland und in den gesamten Arbeitsbereich von Bezirksapostel Ehrich übertragen – also auch nach Bosnien-Herzegowina, Israel, Kroatien, Nordmazedonien, Serbien, in die Ukraine, in die Region am Persischen Golf sowie in die von Süddeutschland aus betreuen Länder in Afrika.
Bibelwort aus 1. Mose
Passend zu Erntedank wählte der Stammapostel das Bibelwort aus 1. Mose 8, Vers 22: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“
Gedanken des Stammapostels an die Kinder
Zunächst wandte sich der Stammapostel gezielt an die Kinder. Er betonte noch einmal, dass Gott alles geschaffen habe. Dafür seien wir Menschen ihm dankbar. Der Stammapostel fügte an, dass der ein oder andere vielleicht einwerfe, dass der liebe Gott viel gebe, aber nicht gut verteile. Die einen Menschen hätten viel, andere seien arm. Der Stammapostel gab den Kindern mit auf den Weg, dass Gott nicht ungerecht sei. Er gebe den Menschen alles, was sie brauchten. Es sei aber dann Aufgabe der Menschen zu teilen.
Abschließend erzählte er den Kindern noch eine afrikanische Geschichte von einem blinden und einem lahmen Bettler. Beide klagten, wie ungerecht Gott sei, dass alle anderen gesund seien und sie blind, bzw. lahm. Bis sie schließlich auf die Idee kamen, sich zusammenzutun. Der Blinde nahm den Lahmen auf den Rücken und trug ihn, der Lahme wies beiden den Weg. Und anstatt weiter zu jammern, dankten die beiden Gott: „Der liebe Gott hat mir einen guten Freund gegeben, der kann mir helfen und zusammen klappt’s“, so der Stammapostel. Das passe gut zum Motto: der liebe Gott habe alles gegeben. Unsere Aufgabe sei es, zu teilen, uns gegenseitig zu unterstützen und zu helfen.
Gedanken des Stammapostels an die Festgemeinde
Anschließend griff der Stammapostel das Bibelwort aus 1. Mose 8 auf und stellte den geschichtlichen Kontext her: die Sintflut und den Bund Gottes mit Noah. Wichtig sei dabei nicht, ob sich das Geschehen wirklich so zugetragen habe, wie in der Bibel beschrieben. Wichtig sei die Frage, was Gott uns damit sagen wolle. „Pass auf, die Sünde führt zum Tod, die Sünde trennt dich von Gott. Sündigen ist gefährlich,“ so der Stammapostel. „Das Zweite: Gott will mir damit sagen: Gott liebt den Menschen und er will ihn erretten.“ Und der dritte Punkt der Botschaft sei, Gott habe einen Bund mit den Menschen gemacht, von dem wir heute noch lebten. Der Bund beinhalte so vieles.
Zum einen mache Gott klar: „Ich bin der Geber, ich gebe euch die Saat und die Ernte, Frost und Hitze, Tag und Nacht; ich bestimme.“ Zweitens zeige Gott seine Gnade. Die Zuwendung Gottes sei nicht abhängig vom Verhalten des Menschen. Er sorge für alle, egal ob gut oder böse, und bewahre seine Schöpfung. Das sei der Grund unserer Dankbarkeit heute.
„Doch wie drückt sich unsere Dankbarkeit aus?“, fuhr der Stammapostel fort. Zum einen müsse man Gott als den Geber anerkennen und sich bewusstmachen, dass wir Menschen alles Gott zu verdanken haben. Auch Opferbereitschaft sei eine Form, seine Dankbarkeit auszudrücken. Dann die Art und Weise, wie wir mit Gottes Gaben umgehen: mit der Schöpfung, der Familie, dem Partner, den Kindern und Eltern. Als vierten Punkt nannte der Stammapostel die Bereitschaft, mit anderen zu teilen, anderen zu helfen. Zuletzt führte er die Treue des Menschen zu Gott an, die sich nicht am Wohlergehen bemessen sollte.
Darüber hinaus seien die Sintflut und der Bund Noahs auch ein Hinweis auf den neuen Bund, den Gott geschaffen habe. Gott wolle den Sünder erretten. Der Sünder werde gerettet, wenn er an Jesus Christus glaube und ihm nachfolge.
Weitere Predigtbeiträge
Zu weiteren Predigtbeiträgen rief der Stammapostel die beiden Gastapostel Apostel Dirk Schulz (Nord- und Ostdeutschland) und Apostel Jeannot Leibfried (Frankreich) sowie Bezirksapostel Michael Ehrich an den Altar.
Musikalische Umrahmung
Umrahmt wurde der Gottesdienst durch einen gemischten Chor, ein Orchester und einen Kinderchor, die mit Lob- und Dankliedern für eine freudige Atmosphäre sorgten.
Fotos: Christian Lehr