Es ist aber auch ein Anlass, über unser Handeln als Christen nachzudenken. Dazu gehört, verantwortungsvoll mit der irdischen Schöpfung umzugehen und sie mit Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer zu nutzen. Dazu gehört auch, denen zu helfen, die in Not sind. Nicht alle Menschen haben genug zu essen und es gilt, das Brot mit den Hungrigen zu teilen.
In seinem Schreiben zum Erntedank an die Gemeindemitglieder in Süddeutschland bringt Bezirksapostel Michael Ehrich zum Ausdruck, dass man an Erntedank dem lieben Gott seinen persönlichen Dank darbringt und das Empfangene teilt. Er weist auf das Wort im Herbräerbrief hin, wo es zum Teilen heißt: „Gutes zu tun und mit anderen zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott“ (Hebräer 13,16). Weiter erinnert er daran, dass Teilen „Gutes tun“ bedeutet. Er schreibt: „Wenn wir unseren Nächsten unterstützen, zeigen wir unsere Anteilnahme und schenken Hoffnung. Dies löst Freude, Zufriedenheit und Dankbarkeit aus. So gewinnen sowohl der Empfangende als auch der Geber etwas dazu.“ Zum Erntedankfest sind die Gläubigen eingeladen, ein besonderes finanzielles Dankopfer zu geben. Dieses Opfer wird für die weltweite Tätigkeit der Kirche verwendet.
Als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit werden an Erntedank vielerorts Kirchengebäude und Altäre mit Ähren und anderen Erntegaben geschmückt.
Erntedankgottesdienst in der Gebietskirche Süddeutschland
Am Erntedank-Sonntag, 1. Oktober 2023, wird in Süddeutschland der Gottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider gefeiert. Der Gottesdienst wird via IPTV in die dafür ausgerüsteten Gemeinden in Süddeutschland übertragen und kann auch als Livestream per YouTube angeschaut werden. Gottesdienstbeginn ist um 10:00 Uhr.