Dazu hatte Bezirksapostel Michael Ehrich, der Präsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, Gemeindevorsteher und stellvertretende Gemeindevorsteher eingeladen, die ab 2020 erstmals in der Gebietskirche Süddeutschland mit dieser Aufgabe betraut wurden.
Der Vorstehertag begann am Vormittag für die knapp 50 Teilnehmer mit einer Informationsveranstaltung im Konferenzsaal des VDZ-Gebäudes. Nach einer Begrüßung durch den Bezirksapostel gaben die Leiter der vier Abteilungen des VDZ (Stab Bezirksapostel/Präsident, Bau/Unterhalt, Finanzen/Vermögen und Zentrale Dienste) einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche und berichteten über die Strukturen und Aufgaben der jeweiligen Abteilung.
Nach den informativen Vorträgen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in kleinen Gruppen an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Die Themen der Workshops waren ausgerichtet auf die wichtigsten Schnittstellen, die Verantwortliche der Kirchengemeinden mit den unterschiedlichen Fachabteilungen des VDZ haben. Vorrangig wurden dabei die technischen Systeme und Online-Anwendungen vorgestellt, die den Gemeindevorstehern zur Verfügung stehen. So konnten die Teilnehmer ihr Wissen vertiefen und praktische Tipps erhalten.
Zwischen den Workshops konnten sich alle Teilnehmer bei einem gemeinsamen Mittagessen stärken und sich untereinander austauschen. Diese Pausen boten auch die Gelegenheit, mit dem Bezirksapostel persönliche Gespräche zu führen und Fragen zu stellen. Zudem gab es die Möglichkeit, sich über die Akademie der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland zu informieren, die Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Amts- und Funktionsträger in der Gebietskirche anbietet. Apostel Martin Rheinberger, der Vorsitzende der Akademieleitung, betreute einen Infostand der Akademie, stellte die Seminare der verschiedenen Fachbereiche vor und stand für Fragen zur Verfügung.
Zur Schlussrunde trafen sich alle Teilnehmer am Nachmittag wieder im großen Konferenzsaal. Der Bezirksapostel bedankte sich für das Interesse, sprach ein Gebet, gab den Gemeindevorstehern zum Abschied noch Grüße in die Kirchengemeinden mit und wünschte allen eine gute Heimreise.