Die Redaktion hat eine Leserbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Befragung haben gezeigt, dass die Leserinnen und Leser einerseits den bisherigen Zeitschriften sehr verbunden sind und sich andererseits auch auf Neues freuen und die Herausgabe einer neuen Zeitschrift begrüßen. Die Redaktion erläutert einige Details der Leserbefragung.
Bewährtes bleibt
Zunächst wurde bei der Leserbefragung gefragt, welche Themenfelder die neue Zeitschrift auf jeden Fall enthalten soll, welche Themen für sinnvoll gehalten werden und welche nicht so wichtig erscheinen. Eine Reihe von Themen ist sowohl für die Abonnenten als auch die Nicht-Abonnenten sehr wichtig: etwa ein Gottesdienst des Stammapostels, Lehrthemen, geistliche Impulse, kirchliche Stellungnahmen, christliches Handeln im Alltag und Glaubenserfahrungen. Aber auch eine Reihe weiterer Themen ist in den Augen der Teilnehmenden unverzichtbar oder zumindest sinnvoll. Hierzu zählen vor allem Berichte und Reportagen aus fernen Ländern, Hintergrundwissen, Nachrichten aus den Gebietskirchen, Artikel zur Bibel und zum Gemeindeleben, kreative Impulse für die Gemeinde und Berichte über christliches und soziales Engagement. Die Befragung zeigte auch, dass es Themenbereiche gibt, die den Teilnehmenden weniger wichtig. Dazu gehören Kirchengeschichte, Lebenshilfe für den Alltag, kirchliche Veranstaltungshinweise, gesellschaftliche Themen und Themen aus anderen Religionen.
Ausgewogene Ausrichtung
Die nächste Frage beschäftigte sich damit, wie die neue Zeitschrift inhaltlich ausgerichtet sein soll. Folgende Tendenzen sind in den Antworten zu erkennen: Kirchenlehre und persönlicher Glaube sollen sich in ausgewogenem Verhältnis wiederfinden. Der Blick über den Tellerrand hinaus ist gewünscht, das Hauptaugenmerk soll aber auf unsere Kirche gerichtet sein. Vielfalt soll ohne Beliebigkeit abgebildet werden. Fragen können und sollen aufgeworfen werden, letztlich werden aber auch eindeutige Aussagen erwartet. Sowohl die deutschsprachige als auch die internationale Kirche soll Berücksichtigung finden, mit leichtem Übergewicht für den deutschsprachigen Raum. Emotionalität soll durchaus eine Rolle spielen, letztlich soll aber die Objektivität in der Berichterstattung überwiegen.
Schwerpunktthema als Neuerung
Die letzte Frage aus diesem Bereich behandelte die Rubriken der neuen Zeitschrift. Es wurde eine Reihe von Rubriken gesetzt, die sich mit den zuvor mehrheitlich gewünschten Themen decken: der Gottesdienst des Stammapostels, Lehrveröffentlichungen der Kirche, Kurznachrichten aus der Kirche weltweit, erlebter Glaube und geistliche Impulse. Ebenfalls von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung gewünscht ist die Einführung eines Schwerpunktthemas. Diese Rubrik wird mit 24 Seiten einen beachtlichen Raum des neuen Hefts einnehmen und ein bestimmtes Thema in mehreren Artikeln aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Ebenfalls erwünscht sind die Rubriken „Wissenswert“, „Glaube im Alltag“, „Reportage“, „Glaubensgespräch“ und „Ökumene/Religionen“.
Auf der Website des Bischoff-Verlags informiert die Redaktion ausführlicher über die Konzeption der neuen Zeitschrift und detaillierter über die Ergebnisse der Online-Leserbefragung.
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