Beschluss der Bezirksapostelversammlung
Die weltweit tätigen Bezirksapostel hatten sich bei ihrer Versammlung im November 2022 entschieden, wo strukturell möglich, ein Angebot von Gottesdienstübertragungen für die Öffentlichkeit einzuführen. Dadurch soll das öffentliche Gottesdienstangebot, das sich in der Zeit der Corona-Pandemie spontan ergab, strukturiert fortgeführt werden.
Eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Bezirksapostelversammlung Europa hat nun für Deutschland ein Konzept entwickelt und seit Pfingsten 2023 senden die drei deutschen Gebietskirchen – Nord- und Ostdeutschland, Westdeutschland und Süddeutschland – im Wechsel sonntags um 10 Uhr einen Videogottesdienst aus einer Gemeinde. Durch Feiertage oder bei besonderen Ereignissen in den Gebietskirchen kann sich die Reihenfolge ändern. Gesendet werden die Gottesdienste jeweils über den YouTube-Kanal der Neuapostolischen Kirche in Deutschland.
Empfang der Gottesdienste für Kirchenmitglieder
Den Bezirksaposteln ist es wichtig, dass alle Gemeindemitglieder, die dauerhaft verhindert sind, an Präsenzgottesdiensten teilzunehmen, die Möglichkeit haben, die Gottesdienste ihrer Gemeinde vor Ort per Videoübertragung miterleben zu können. Daher werden derzeit auch alle Gemeinden in Süddeutschland für den Empfang und das Senden mit IPTV-Technik ausgestattet. Das Miterleben der Gottesdienste aus der jeweiligen Ortsgemeinde ist eine wesentliche Komponente des Seelsorgekonzepts der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.
Foto: CC. Spindler